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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2018...

Schwerstbehinderte Zwillingsmädchen Layan und Bisan freuen sich über bemerkenswerte 20.000 Euro-Spende für ihr behindertengerechtes Bad und Therapiezimmer

Das Foto der Spendenübergabe zeigt im Vordergrund die Zwillingsmädchen Layan und Bisan mit Peter Geble (links) und Klaus Port. Im Hintergrund ist der bereits im Rohbau erstellte Anbau für das behindertengerechte Badezimmer und den Therapieraum zu sehen (Bildrechte: Klaus Port)

E in lang gehegter Herzenswunsch der sympathischen und gut integrierten Familie Bashaireh kann endlich in Erfüllung gehen. Seit 16 Jahren leben Mama Imen (Tunesierin) und Papa Howaidi (Jordanier), der täglich zur Arbeit auf Baustellen in Luxemburg pendelt, in Deutschland. Mit eisernem Sparwillen und unter großen Entbehrungen konnte sich die bescheidene Familie mit 5 Kindern im Jahr 2016 in Sulzbach-Schnappach ein kleines Haus kaufen, das sie seither mit viel Herzblut renoviert und rollstuhlgerecht für ihre im Februar 2012 nach schweren Geburtskomplikationen zur Welt gekommenen 6jährigen Zwillinge Layan und Bisan umgebaut hat. Beide Mädchen sind schwerstmehrfachbehindert und leiden an Mikrozephalie, einer unheilbaren Krankheit, die u. a. mit Spastiken und Epilepsie einhergeht. Die neurologische Prognose fällt bei beiden Mädchen, die viel Zeit im Rollstuhl verbringen müssen und dauerhaft auf Hilfe "rund-um-die-Uhr" angewiesen sind, schlecht aus.

Bei aller Freude über das käuflich erworbene Anwesen stellte sich leider bald heraus, dass wegen der räumlichen Enge im Haus mit kleinen Zimmern und der immer größer werdenden Rollstühle der Kinder weitere bauliche Maßnahmen unumgänglich sind. Vor allem ein dringend notwendiges behindertengerechtes Badezimmer und ein spezieller Therapieraum, welcher individuell auf die Bedürfnisse von Layan und Bisan ausgerichtet sein soll, stehen seit einiger Zeit ganz oben auf der Wunschliste. Mit insoweit zielgerichteten, zweckmäßigen baulichen Maßnahmen kann der ohnehin schwierige Familienalltag wenigstens etwas erleichtert und deutlich mehr an Lebensqualität für Familie Bashaireh hinzugewonnen werden. Die Ideallösung besteht in einem rund 35 qm großen Anbau mit barrierefreiem Zugang von außen direkt ins Kinderzimmer und von dort unmittelbar ins behindertengerechte Bad und ins Therapiezimmer. Doch die Realisierung des Herzenswunsches kostet weit über 50.000 Euro, viel Geld, das die liebenswerte Familie trotz aller Sparbemühungen mit finanziellen Eigenmitteln und handwerklicher Eigenleistung nicht aufbringen kann.

Als wir im Frühjahr 2018 von dem Schicksal der Zwillingsmädchen und den verbesserungswürdigen, ungünstigen Wohnverhältnissen Kenntnis erlangt haben, wollten wir natürlich unbedingt helfen, die Gesamtsituation von Familie Bashaireh schnell, unbürokratisch und vor allem nachhaltig zu verbessern. Deshalb haben wir mit mehreren Hilfsaktionen, u.a. dem 8. Blieskasteler Schutzengellauf im Mai 2018, Spendengelder gesammelt mit dem erfreulichen Ergebnis, dass wir am 18.10.2018 Familie Bashaireh mit einem beeindruckenden Spendenscheck in Höhe von 20.000 Euro überraschen konnten. Bei der vor Ort in Sulzbach-Schnappach durchgeführten Spendenübergabe konnten unsere Vorstandsmitglieder Klaus Port und Peter Geble den bereits erstellten Rohbau in Augenschein nehmen und einen Eindruck gewinnen, wie das fertig gestellte Projekt in einigen Wochen aussehen wird.

Wir freuen uns gemeinsam mit den stets gut gelaunten Zwillingsmädchen Layan und Bisan sowie Familie Baschaireh, die sich herzlich für die großartige Hilfe bedankte, über die gelungene Aktion. Wir wünschen weiterhin gute Baufortschritte und baldige Fertigstellung der dringend notwendigen Maßnahme, damit sich die Wohnsituation für die gesamte Familie zeitnah spürbar verbessert.

Der Schutzengelverein bedankt sich bei allen großzügigen Menschen, die durch ihre Spenden mit dazu beigetragen haben, den Herzenswunsch von Familie Bashaireh zu erfüllen. Wieder hat sich bestätigt, dass wir alle gemeinsam als "ein großes Team" imstande sind, hilfsbedürftigen Mitgliedern unserer Gesellschaft auch bei großen, kostenintensiven Projekten nachhaltig zu helfen und deren Lebensqualität entscheidend zu verbessern.


Kauf eines behindertengerechten Autos für 3jährige Zoé mit 5.000 Euro unterstützt

Das Foto zeigt die kleine Zoé mit ihrem Posterior-Walker vor dem behindertengerecht umgebauten neuen Ford Tourneo Connect

D ie 3jährige Zoé P. ist ein ganz besonderes kleines Mädchen mit einem leider großen Problem. Das liebenswerte Kind, das mit seiner alleinerziehenden Mama in Beckingen wohnt, kam nach mehrwöchigen Komplikationen in der 32. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt und hatte einen schweren Start ins Leben. Leider wurde erst Monate später festgestellt, dass es bei Zoé durch eine nicht erkannte Infektion während der Schwangerschaft zu einer schlimmen Hirnentwicklungsstörung gekommen war mit der Folge, dass ein kleiner Teil ihres Gehirns abgestorben ist, welcher die motorischen Fähigkeiten steuert. Dadurch leidet das aufgeweckte Mädchen seit ihrer Geburt an einer schweren Cerebralparese, deren Auswirkungen sich im Alltag immer mehr zeigen. Zoé, die einer besonderen Betreuung und Pflege rund um die Uhr Bedarf, bewegt sich die meiste Zeit krabbelnd auf dem Boden, weil das Laufen an ihrem Posterior-Walker wegen ihrer schwachen Beine nur bedingt möglich ist. Dies hat seinen Grund insbesondere darin, dass sich ihre Hüfte durch das mangelnde Stehvermögen nicht richtig entwickeln konnte, was eine Hüftluxation (Ausrenkung des Hüftgelenks) zur Folge hat. Insoweit wird das Mädchen in naher Zukunft nicht um eine Operation im 500 km entfernten Klinikum München herumkommen.

Weil Zoé an Gewicht und Körpergröße zunimmt, wird der derzeit noch genutzte Reha-Buggy in naher Zukunft durch einen Rollstuhl ersetzt werden müssen, was die so wichtige Mobilität der kleinen Familie indes noch mehr beeinträchtigen und beschwerlicher machen wird. Nicht zuletzt deshalb ist die Familie wegen der notwendigen regelmäßigen Arzt- und Krankenhausbesuche sowie zahlreicher Therapiemaßnahmen auf ein geeignetes größeres Transportfahrzeug angewiesen, in welchem neben dem Rollstuhl auch unterschiedlichste Hilfsmittel (Posterior-Walker pp.) mitgenommen werden können. Anders ist die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, zu der selbstverständlich auch Besuche bei der Familie, Verwandten und Freunden sowie gemeinsame Familienausflüge zählen, nicht zu gewährleisten. Mit einem entsprechenden Auto ist zumindest etwas mehr an Lebensqualität im ohnehin schwierigen Alltag der kleinen Familie sicherzustellen. Idealerweise ist das "neue Wunschauto" ein Ford Tourneo  mit behindertengerechten Umbau für Zoé. Allerdings kostet dieser Wagen einschließlich der baulichen Veränderungen rund 29.000 Euro, viel Geld, das die sympathische Familie alleine nicht aufbringen kann. Zwar hat sie "eisern" und mit vielen persönlichen Einschränkungen auf dieses Fahrzeug gespart. Indes reichten die vorhandenen Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten" Fahrzeuges bei weitem nicht aus. In ihrer nachvollziehbaren Notlage hat Zoés Mama deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und sie auch viel Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Sponsoren gewandt. Wie sich herausstellte, war dies der richtige Weg. Denn erneut hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von Kindern betroffen und hilfsbereit zeigen. So kamen ausreichend Spendengelder zusammen und haben die Realisierung des Herzenswunsches der kleinen Familie. ermöglicht.

Selbstverständlich haben auch wir gerne einen Beitrag dazu geleistet und "ohne wenn und aber" 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit unserer Spende war das Fahrzeug voll finanziert und konnte kürzlich beim Ford-Händler in Dillingen an Zoé und ihre Mama ausgeliefert werden.

Wir freuen uns darüber, auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung eines Herzenswunsches geleistet zu haben. Zoé und ihrer Mama wünschen wir viel Freude mit dem neuen Auto und allzeit eine gute Fahrt. Und wenn sie unsere Hilfe nochmals benötigen, sind wir selbstverständlich gerne wieder zur Stelle.


Rollstuhl-Hebebühne für 9jährigen Tim mit 1.000 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt den 9jährigen 'kleinen Kämpfer' Tim in seinem Buggy auf der am Hauseingang installierten Rollstuhl-Hebebühne, die den Alltag von Familie Haffner nun etwas erleichtert

D urch schnelle und unbürokratische Hilfe konnten wir erneut mithelfen, der sympathischen Familie Haffner in Merzig ihren ohnehin schwierigen Alltag etwas zu erleichtern und damit ein kleines Stück zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beisteuern. Deren im September 2009 mit verschiedenen Hirnfehlbildungen (u .a. Lissencephalie) geborener Sohn Tim kann weder krabbeln noch laufen und muss nachts mehrmals umgelagert werden, da er sich nicht selbständig drehen kann. Bei Tim ist kein Sprachverständnis vorhanden und infolge seiner schweren Epilepsie (Westsyndrom) wird sein Leben erheblich beeinträchtigt. Alleine in diesem Jahr musste Tim infolge schwerer Lungenentzündungen schon zweimal stationär im Krankenhaus behandelt werden. Ungeachtet aller gesundheitlicher Probleme ist der kämpferische Junge aufgrund der liebevollen Zuwendung und Pflege seiner sympathischen Eltern sowie des engsten Familien- und Freundeskreises grundsätzlich ein sehr ausgeglichenes, ruhiges Kind, das zufrieden wirkt. Da Tim im Alltag neben dem Schulbesuch regelmäßig verschiedene Therapien außerhalb der Wohnung wahrnehmen muss und natürlich so viel wie möglich am öffentlichen Leben teilhaben soll, musste er bislang beim Verlassen des elterlichen Anwesens tagein, tagaus mit seinem Buggy – manchmal mehrmals täglich -  von Familienangehörigen oder Bezugspersonen die Eingangstreppe hoch- bzw. herunter getragen werden. Im Laufe der Zeit wurde indes dieser "körperliche Kraftakt" aufgrund des zunehmenden Alters und Körpergewichtes von Tim immer beschwerlicher. Nicht zuletzt deshalb ist seine Mama, die sich selbst schon einer schwierigen Operation unterziehen musste, aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht mehr in der Lage. In dieser prekären Situation erschien die zeitnahe Anschaffung einer zweckmäßigen Rollstuhl-Hebebühne für Tim am Hauseingang unumgänglich und zeitlich dringlich. Doch der obligatorische Zuschuss der Pflegekasse, der nach langwierigen zähen Verhandlungen mühsam erkämpft werden musste, und die für das Projekt zur Verfügung stehenden finanziellen Eigenmittel der Familie reichten zur Realisierung der fast 7.800 Euro teuren Rollstuhl-Hebebühne bei weitem nicht aus. Dank zweier großzügiger Spender aus dem Raum Merzig verblieb schließlich noch eine Finanzierungslücke von 1.000 Euro, um die Rollstuhl-Hebebühne bestellen zu können. "Ohne wenn und Aber" beschlossen wir deshalb innerhalb weniger Tage, Familie Haffner erneut zu helfen und stellten die noch fehlenden 1.000 Euro sofort zur Verfügung. Von daher konnte die Rollstuhl-Hebebühne bei der Firma HIRO LIFT zügig in Auftrag gegeben und bereits am 29.08 2018 installiert und in Betrieb genommen werden.

Jetzt kann Tim das Wohnanwesen mit seinem Buggy problemlos verlassen bzw. wieder ins Wohnhaus zurückgebracht werden. Wenn wir schon nicht medizinisch helfen können, so freuen wir uns, dass wir der sympathischen Familie nach unserer Unterstützungsleistung im Juli 2015 (Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro für einen Treppenlift innerhalb des Wohnhauses) wenigstens erneut finanziell helfen konnten und wieder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensqualität leisten konnten.

Wir wünschen Tim und seiner Familie für die Zukunft alles Gute und stehen selbstverständlich gerne weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Delfintherapie  für Lukas mit 2.000 Euro unterstützt

Das Foto zeigt, dass der 16jährigen Lukas bei seiner Delfintherapie im Jahr 2016 viel Freude hatte

D ie Geburt des heute 16jährigen Lukas Lauer aus Eppelborn im Januar 2002 war mit schlimmen Komplikationen verbunden. Seine fürsorgliche Mama Anja Kani stellte schnell fest, dass mit ihrem Kind gesundheitlich "etwas nicht stimmt", weil es immer nur "ins Leere schaute" und seine Wahrnehmungsfähigkeit stark eingeschränkt war. Die angeborene Entwicklungsstörung, einhergehend mit einer schwer einstellbaren Epilepsie, machte von Anfang an viele Arztbesuche und eine spezielle kindliche Frühförderung erforderlich. Im Februar 2003 hatte Lukas plötzlich einen lebensbedrohlichen Fieberkrampf und es kam dabei zum Herzstillstand. Nachdem der Junge wiederbelebt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik geflogen werden konnte, folgten zahlreiche lange und komplizierte Untersuchungen, auch in weiteren Kliniken. Schließlich stand eindeutig fest, dass Lukas mehrfach schwerstbehindert ist und einer dauerhaften, aufwendigen Pflege und Betreuung bedarf. Bis heute gibt es weder für die Art noch die Schwere der Krankheit des Jungen eine gesicherte medizinische Diagnose. Alltägliche Dinge wie essen, trinken, Toilettengang, Duschen usw. kann Lukas nur mit fremder Hilfe und Unterstützung. Weil er zudem auch nicht spricht, weiß seine liebevolle Mama oftmals nicht genau, was ihrem Sohn fehlt. Zusätzlich erschwert wird der Alltag dadurch, dass Lukas keinen festen Schlafrhythmus hat und selbst alltägliche Erledigungen wie einkaufen mit dem Jungen schwierig sind, da er manchmal schlägt und spuckt. Trotz aller auftretenden Probleme genießt Anja als alleinerziehende Mutter von drei Kindern das Leben mit ihrem "Sonnenschein Lukas" und schöpft alleine schon durch das Lächeln oder das Kuscheln mit ihrem Sohn neue Kraft, um den schwierigen Alltag bewältigen zu können.

Bei zwei Delfintherapien in Curacao im Jahr 2009 und 2016 hat Lukas große gesundheitliche Fortschritte gemacht, beispielsweise verbesserten sich seine Aufmerksamkeit und seine Konzentrationsfähigkeit deutlich. Zudem bewirkte die Therapie bei dem Jungen mehr Ausgeglichenheit, was das auto- und fremdaggressive Verhalten erheblich vermindert hat. Auch im Hinblick auf sein Kommunikationsverhalten und die Wahrnehmungsverarbeitung konnte bei Lukas erfreulicherweise eine deutliche Verbesserung festgestellt werden.

Mit viel Liebe und Herzblut sowie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten kämpft Frau Kani für weitere gesundheitliche Fortschritte bei Lukas. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen mit den beiden Delfintherapien steht eine weitere ganz oben auf ihrer Wunschliste und ist bereits vom 29.04. bis 10.05.2019 fest terminiert. Frau Kani verbindet mit dieser für Lukas so wichtigen Therapie nicht nur die Hoffnung auf ein wenigstens etwas selbständigeres Leben ihres Kindes, sie möchte auch weitere grundlegende Voraussetzungen für den Einsatz klassischer, medizinischer Therapien schaffen, die bei betroffenen Kindern sonst medizinisch unmöglich wären. Allerdings kann Frau Kani trotzt eisernem Sparwillen und vieler persönlicher Entbehrungen die immensen Kosten der Delfintherapie in Höhe von ca. 12.000 Euro, die weder Krankenkassen noch sonstige Kostenträger bezahlen, alleine nicht aufbringen. Deshalb wurden auch schon Spendengelder gesammelt, doch reichen diese noch nicht aus.

In dieser schwierigen Lebenssituation wollen wir der Familie natürlich gerne "ohne wenn und aber" helfen und haben am 13.08.2018 für Lukas eine Spende in Höhe von 2.000 Euro auf das personenbezogene Spendenkonto bei dolphin-aid in Düsseldorf überwiesen.

Wir wünschen Lukas, der von seiner Mama Anja stets liebevoll gepflegt und begleitet wird, von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte bei seiner Delfintherapie. Wir werden der Familie selbstverständlich weiterhin zur Seite stehen und sie bei Bedarf gerne unterstützen.

Bitte unterstützen auch Sie den Herzenswunsch von Lukas und seiner Mama Anja mit einer Spende auf nachfolgendes Konto bei Dolphin aid e. V. in Düsseldorf: Stadtsparkasse Düsseldorf – IBAN: DE52 3005 0110 0020 0024 24. Bitte auf dem Überweisungsformular unbedingt Verwendungszweck "Lukas Lauer" hinzufügen.


Herzenswunsch des schwerstbehinderten Max mit 2.000 Euro-Spende unterstützt

Der 22jährige Max freut sich riesig über den neuen Balkon, den er problemlos mit seinem Rollstuhl von der Wohnung aus befahren kann

S eit 12 Jahren muss der aufgeweckte Max E. sein Leben überwiegend im Rollstuhl verbringen. Der sympathische 22jährige, der gemeinsam mit seiner Mama eine Wohnung (1. Stock) in Heiligenwald bewohnt, kam mit der schlimmen und unheilbaren Krankheit "Muskeldystrophie Duchenne" zur Welt, die fortschreitend zu immer schwerwiegenderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Mittlerweile kann Max seine Arme und Beine nicht mehr bewegen und seit zwei Jahren muss er nachts beatmet werden. Ungeachtet seines tragischen Schicksals und allen damit verbundenen Beeinträchtigungen im Alltag möchte der aufgeschlossene junge Mann soviel wie möglich am öffentlichen Leben teilhaben und eine berufliche Ausbildung absolvieren. Indes wird es vor dem Hintergrund massiver Atemprobleme und daraus resultierender Angstzustände zunehmend schwieriger für Max, die Wohnung zu verlassen. In dieser schwierigen, belastenden Lebenssituation entstand vor zwei Jahren bei der kleinen Familie der Herzenswunsch, die Lebensqualität von Max durch den Anbau eines Balkons an die Wohnung deutlich zu verbessern. Insoweit könnte sich der junge Mann bei gutem Wetter im Freien an der frischen Luft aufhalten, was ihm gesundheitlich sehr guttut. Zugleich sollte er  durch die hinzugewonnene Eigenständigkeit wieder mehr an Selbstvertrauen und Unabhängigkeit gewinnen. Doch das "Wunschprojekt Balkon", bei dem u.a. ein Heizkörper zu versetzen und eine breite Balkontür (Rollstuhl) einzubauen waren, "schlug mit immensen Kosten in Höhe von 12.000 Euro zu Buche".

Als wir Ende April 2018 von dem Herzenswunsch der Familie, die ihrem Ziel mit eisernem Sparwillen schon sehr nahe gekommen war, erfahren haben, war sofort "ohne wenn und aber" klar, dass wir die zur Realisierung des Projektes noch fehlenden 2.000 Euro beisteuern. Mit unserer finanziellen Zusage konnten die baulichen Maßnahmen an die ausführenden Firmen in Auftrag gegeben werden.

Am 8. August 2018 war es soweit!  Endlich waren alle Bauarbeiten zum Abschluss gebracht und für Max und seine Mama ging ihr lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Mit dem neuen 4 x 2,5 m großen Balkon ist die freundliche Familie inzwischen sehr glücklich und freut sich vor allem darüber, dass damit eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität von Max erreicht werden konnte.

Wir freuen uns, dass wir mit unserer 2.000 Euro-Spende helfen konnten, auch diesen Herzenswunsch zu erfüllen, und wünschen Max und seiner Mama von Herzen alles erdenklich Gute für ihre Zukunft. 


Behindertengerechten Fahrzeugkauf (Peugeot Boxer) für schwerstmehrfachbehinderten Leonard B. mit 5.000 Euro bezuschusst

Der neue Peugeot Boxer mit Rollstuhlrampe im Heck leistet der sympathischen Familie B. seit Ende Juni 2018 wertvolle Dienste und erleichtert ihren Alltag

E rneut konnten wir mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro einer sympathischen Familie aus Dillingen zu mehr Mobilität und damit zu einer deutlichen Steigerung ihrer Lebensqualtität im ohnehin schwierigen Alltag verhelfen. Leonard, der jüngste Sohn der Familie, kam im Mai 2014 infolge einer extremen Frühgeburt schwerst mehrfachbehindert zur Welt. Seither hat sich das Leben der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Familie grundlegend verändert, denn Leonard hat infolge seiner schweren Behinderung zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen. Der Junge ist weitestgehend immobil und muss rund-um-die-Uhr betreut werden. Erschwerend kam in dieser schwierigen Lebenssituation hinzu, dass das "in die Jahre gekommenes Familienauto" reparaturanfällig geworden und ohnehin vom Platzangebot her zu klein für die 7köpfige Familie ist. Aufgrund Leonards Krankheit, die notwendigerweise regelmäßige Arzt- und Krankenhausbesuche sowie zahlreiche Therapiemaßnahmen erforderlich macht, ist die sympathische Familie auf ein geeignetes größeres Transportfahrzeug angewiesen, in welches Leonard idealerweise mit seinem Rollstuhl direkt über eine Rollstuhlrampe ins Fahrzeugheck gefahren werden kann und in dem genügend Stauraum für unterschiedlichste Hilfsmittel ist, die regelmäßig neben dem üblichen Gepäck zu transportieren sind. Die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, zu der selbstverständlich auch Besuche bei Verwandten und Freunden sowie gemeinsame Familienausflüge zählen, ist nur mit einem geeigneten Transportfahrzeug zu gewährleisten. Allerdings konnte die Familie das dafür erforderliche Geld nicht alleine aufbringen. Zwar wurde seit längerer Zeit "eisern" und mit persönlichen Einschränkungen auf dieses Fahrzeug gespart. Indes reichten die vorhandenen Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten" Fahrzeuges bei weitem nicht aus. In ihrer nachvollziehbaren Notlage hat die freundliche Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leichtgefallen ist und sie auch viel Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich in ihrer misslichen Situation an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Sponsoren gewandt. Wie sich herausstellte, war dies der richtige Weg. Denn erneut hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von Kindern betroffen und hilfsbereit zeigen. So kamen ausreichend Spendengelder zusammen, damit der Herzenswunsch der Familie in Erfüllung gehen konnte. Für insgesamt 24.500 Euro wurde Ende Juni 2018 ein gebrauchter, neuwertiger Peugeot-Boxer mit Rollstuhlrampe im Heck angeschafft.

"Ohne wenn und aber" stellten wir hierfür die noch fehlenden 5.000 Euro zur Verfügung, so dass das Fahrzeug der Familie inzwischen wertvolle Dienste leistet und ihren Alltag erleichtert.

Wir freuen uns darüber, auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt einen wichtigen Beitrag zugunsten von Familie B. geleistet zu haben. Leonard und seiner Familie wünschen wir viel Freude mit dem neuen Auto und allzeit eine gute Fahrt. Und wenn unsere Hilfe nochmals gebraucht wird, sind wir selbstverständlich wieder zur Stelle.


Delfintherapie für den kleinen Raoul mit 2.000 Euro unterstützt

Das Foto zeigt den immer gut gelaunten 5jährigen Raoul aus Merzig-Brotdorf, der an der an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung 'Metachromatische Leukodystrophie' leidet

D er immer gut gelaunte 5jährige "Kämpfer" Raoul Bies aus Merzig-Brotdorf kam mit einem kleinen Herzfehler als Frühchen zur Welt. Bereits während der Schwangerschaft wurde bei dem lebhaften Jungen eine Balkenagenesie (Anmerkung: die "Brücke" aus Nervenfasern, die die beiden Großhirnhälften verbindet, fehlt mehr oder weniger) diagnostiziert. Die Ärzte konnten Raouls allein erziehender Mama Nadine leider nicht vorhersagen, ob und ggfls. welche Auswirkungen die Balkenagenesie auf die Gesundheit ihres Kindes haben wird.

In den ersten drei Jahren entwickelte sich Raoul normal und altersentsprechend, obwohl weitere "kleine Krankheitheitsbilder" diagnostiziert wurden. Erste gravierende  gesundheitliche Rückschritte machte der Junge im Alter von drei Jahren, indem viele bis dahin erlernte Fähigkeiten – z. B. Laufen und Sprechen – wieder verloren gingen. Zu diesem Zeitpunkt diagnostizierten die behandelnden Ärzte bei Raoul die unheilbare Stoffwechselerkrankung "Metachromatische Leukodystropie", mit der eine deutlich verringerte Lebenserwartung und weitere erhebliche gesundheitliche Rückschritte einhergehen. Doch trotz dieser schrecklichen medizinischen Prognose kämpfte sich der kleine Raoul langsam zurück ins Leben. Mit liebevoller Hilfe und Unterstützung seiner Mama und mit unendlich viel Ausdauer und Kampfeswillen kann der freundliche Junge sich inzwischen sogar wieder eigenständig hochziehen, mit Hilfe stehen und ein wenig laufen. Auch in sprachlicher Hinsicht gibt es fast täglich kleine Fortschritte. Trotz seiner Mehrfachbehinderung ist Raoul ein aufgeschlossenes, agiles und vor allem sehr ehrgeiziges Kind, das sich im Element Wasser besonders wohl fühlt. Nicht zuletzt deshalb empfehlen die behandelnden Ärzte und Therapeuten die Durchführung einer Delfintherapie und sehen darin  durchaus gute Chancen auf weitere gesundheitliche Fortschritte bei Raoul. Diese Zuversicht und Hoffnung wurde bei Raouls Mama nach einem regen Erfahrungsaustausch mit ähnlich betroffenen Familien, die mit ihren kranken Kindern bereits derartige Therapien durchgeführt haben, bestärkt. Daraus ist der Herzenswunsch erwachsen, mit Raoul eine Delfintherapie in Curacao durchführen zu können, wo Trainer und Tiere zielgerichtet mit betroffenen Kindern arbeiten und schon beeindruckende Erfolge erzielt wurden. Denn längst ist medizinisch erwiesen, dass gerade die Delfine eine enorm hilfreiche Beziehung zu Patientin aufbauen und damit – begünstigt durch die Bewegung im Wasser – helfen, bestehende körperliche Sperren und seelische Blockaden zu lösen. Damit einhergehend ist für Raouls Mama die berechtigte Hoffnung auf ein wenigstens etwas selbständigeres Leben ihres Kindes und die Schaffung grundlegender Voraussetzungen für den nachfolgenden Einsatz klassischer, medizinischer Therapien, die ansonsten eher medizinisch unmöglich erscheinen.

Allerdings kann Frau Bies die immensen Kosten der Delfintherapie in Höhe von ca. 12.000 Euro, die weder von den Krankenkassen noch von sonstigen Kostenträgern übernommen werden, alleine nicht aufbringen. Zwar wurden schon Spendengelder gesammelt, doch reichen diese noch nicht aus.

In dieser schwierigen Lebenssituation wollen wir der kleinen Familie "ohne wenn und aber" helfen und haben insoweit am 20.07.2018 für Raoul eine Spende in Höhe von 2.000 Euro auf das personenbezogene Spendenkonto bei dolphin-aid in Düsseldorf überwiesen. Wir wünschen Raoul, der von seiner Mama Nadine stets liebevoll gepflegt und begleitet wird, von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte bei seiner ersten Delfintherapie vom 03.09. bis 14.09.2018 in Curaco.  Selbstverständlich werden wir der Familie weiterhin zur Seite stehen und sie bei Bedarf gerne wieder unterstützen.

Bitte unterstützen auch Sie den Herzenswunsch von Raoul und seiner Mama mit einer Spende auf nachfolgendes Konto bei Dolphin aid e. V. in Düsseldorf: Stadtsparkasse Düsseldorf – IBAN: DE52 3005 0110 0020 0024 24. Bitte auf dem Überweisungsformular unbedingt Verwendungszweck "Raoul Bies" hinzufügen.


Neuen REHA-Buggy für schwerstmehrfachbehinderten Dennis Lonsdorfer aus Saarlouis-Fraulautern mit 2.000 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt Dennis in seinem neuen REHA-Buggy, mit dem die so wichtige Mobilität nun dauerhaft zu gewährleisten ist und mit dem er auch zur Tagesförderstätte transportiert werden kann

Ende Monat März 2018 wandte sich Familie Lonsdorfer aus Saarlouis-Fraulautern, die wir seit dem Jahr 2013 begleiten und schon mehrfach unterstützen konnten, mit der herzlichen Bitte um erneute Unterstützung an unseren Verein. Deren 21jähriger Sohn Dennis kam viel zu früh in der 31.Schwangeschaftswoche per Notkaiserschnitt mit nur 2.400 g Gewicht zur Welt und sein Gehirn wurde infolge Sauerstoffmangel schwer geschädigt. Lange Zeit musste das Kind stationär in der Neonatologie bleiben. Es stellte sich heraus, dass Dennis dauerhaft mit erheblichen Einschränkungen in seiner Entwicklung leben muss. Bis heute kann der Junge weder alleine sitzen, gehen noch sprechen. Dennis ist dauerhaft auf seinen Rollstuhl angewiesen und muss aus gesundheitlichen Gründen ständig ein Korsett tragen. Zudem leidet er an einer extrem starken Epilepsieform, die selbst mit regelmäßiger Einnahme von Medikamenten nur sehr schwer einstellbar ist. Dennis ist infolge seiner starken Sehbehinderung fast blind. Beim Essen muss er gefüttert werden und er benötigt zeitlebens eine liebevolle "rund-um-die-Uhr" Betreuung und Pflege durch seine Familie.

Familie Lonsdorfer musste vor einigen Wochen wieder einmal die Erfahrung machen, dass ihre Krankenkasse die Kostenübernahme einer dringend notwendigen Beschaffungsmaßnahme, die den ohnehin schwierigen Alltag der Familie wenigstens ein wenig erleichtern würde, kategorisch ablehnt. Dieses Mal ging es um die Bewilligung eines nachvollziehbaren Antrages für einen REHA-Buggy für ihren  Sohn Dennis. Denn immer dann, wenn Dennis` Rollstuhl mit individuell angepasster Sitzschale in Reparatur oder in Wartung ist oder wenn wieder einmal der Stoffbezug wegen starker Verunreinigung gewechselt werden muss (auch dies dauert meist mehrere Tage), besteht ein großes Problem darin, dass Dennis wegen fehlender Mobilität oft tagelang nicht mobil ist und auch nicht zur Tagesförderstätte verbracht werden kann. Vielmehr muss er stattdessen während dieser Zeit wegen seiner starken körperlichen Einschränkung (Korsettträger) zuhause entweder im Bett oder auf der Couch liegen, was in der ohnehin schwierigen familiären Lebenssituation absolut unbefriedigend ist. Wegen seines speziellen Krankheitsbildest kann der Junge nämlich weder auf einem normalen Stuhl noch im Sessel sitzen. Die einfachste und zweckmäßigste Lösung zur Bewältigung dieser Alltagsproblematik – sozusagen alternativ zum Rollstuhl - besteht in der zusätzlichen Anschaffung eines REHA-Buggys, mit dem die so wichtige Mobilität für Dennis, insbesondere die Teilhabe am öffentlichen Leben (z.B. mit dem Besuch der Tagesförderstätte, Arztbesuchen, Ausflügen pp), problemlos zu gewährleisten ist. Doch wie schon so oft war die zuständige Krankenkasse allen plausiblen Begründungen hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Beschaffungsmaßnahme nicht zugänglich und lehnte die Bezahlung des 4.000 Euro teuren REHA-Buggys (Modell "Novus") strikt ab. In dieser ausweglosen Situation wandte sich Familie Lonsdorfer, die diesen erheblichen Geldbetrag nicht alleine aufbringen kann, hilfesuchend an unseren Verein.

Innerhalb weniger Tage haben wir "ohne wenn und aber" die Sinnhaftigkeit des in Rede stehenden REHA-Buggys anerkannt und beschlossen, die Hälfte des Kaufpreises mit Spendengelder zu übernehmen. Bereits am 02.07.2018 wurde unser Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro an Orthopädietechnik Meiser in Uchtelfangen überwiesen und erfreulicherweise steht der REHA-Buggy Dennis und seiner Familie inzwischen zur Verfügung.

Wir freuen uns darüber, dass wir auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt schnell und unbürokratisch helfen konnten und wünschen Dennis und seiner sympathischen Familie weiterhin alles Gute.


Durch Übernahme der Unterbringungskosten Spezial-Therapie für 7jährige Carina in Baiersbronn ermöglicht

Das Foto zeigt die 7jährige Carina mit ihrer Mama Jana Ostronok vor dem Therapiezentrum in Baiersbronn

S eit vier Jahren begleiten wir die 7jährige Carina Ostronok aus Merzig, deren schlimmes Schicksal uns sehr berührt. Bis zum Alter von zwei Jahren war das kleine Mädchen ein ganz normal entwickeltes, glückliches, lachendes und gerne spielendes Kind. Die seltene und tückische, plötzlich aufgetretene Krankheit Meningoenzephalitis veränderte das Leben von Carina und ihrer allein erziehenden Mama Jana von einem auf den anderen Tag gravierend.

Mit der schlimmen Krankheit, die bei Carina schwere neurologische Schäden bewirkte und eine sofortige monatelange stationäre Krankenhausbehandlung notwendig machte, ging zugleich eine dramatische Wesensveränderung einher. Das Kind reagierte auf nichts mehr und muss seither nahezu "rund um die Uhr" gepflegt werden. Große Hoffnung wurde in den Jahren 2014 und 2016 in Delfintherapien in Curacao gesetzt, die tatsächlich kleine Entwicklungsfortschritte bei Carina brachten, deren Kosten aber generell nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Dabei konnten einige motorische (z. B. Greifbewegungen) und kommunikative Fähigkeiten deutlich verbessert werden und abhanden gekommene psychische und physische Fähigkeiten kamen zum Teil zurück. Auch ist Carina seither aufmerksamer geworden und nimmt ihre Umgebung wieder besser wahr. Doch der harte Kampf zurück in ein "halbwegs normales Leben" geht täglich weiter und alles "Menschenmögliche" wird für eine weitere Verbesserung der schwierigen Lebenssituation unternommen. In diesem Sinne hat Carinas Krankenkasse kürzlich eine zweiwöchige Intensivtherapie vom 18.06. bis 30.06.2018 in einem speziellen Therapiezentrum in Baiersbronn bewilligt, in der besonders geschulte Physiotherapeuten diverse Zusatzqualifikationen besitzen und neben sensomotorisch-perzeptiven Behandlungen insbesondere neueste Erkenntnisse der Neurophysiologie zur Anwendung kommen. Doch wenige Tage vor Beginn der Maßnahme musste Carinas Mama mit Bestürzung die Hiobsbotschaft zur Kenntnis nehmen, dass die Krankenkasse zwar die therapeutischen Behandlungskosten, nicht aber die Kosten der Unterbringung (865 Euro) in Baiersbronn übernimmt.

Das Foto zeigt die 7jährige Carina bei einer der zahlreichen Spezial-Therapien in Baiersbronn

Im Hinblick auf ihre eigene finanzielle Gesamtsituation sah sich Frau Ostronok indes zur Übernahme dieser für sie immensen Kosten (865 Euro) außerstande, so dass die Durchführung der Therapie wenige Tage vor Beginn ernsthaft gefährdet schien. In ihrer verzweifelten Notlage wandte sich Frau Ostronok deshalb am 11.06.2018 an unseren Verein mit der Bitte um Hilfe. Innerhalb weniger Stunden wurde noch am selben Tag unbürokratisch "ohne wenn und aber" ein Schutzengel-Vorstandsbeschluss herbeigeführt mit dem Ergebnis, dass neben der Übernahme der Unterbringungskosten von 865 Euro zusätzlich noch ein Taschengeld für die sympathische Kleinfamilie für Eis, Kaffee und Kuchen pp. gewährt wird, so dass insgesamt eine finanzielle Sofort-Hilfe in Höhe von 1.000 Euro durch unseren Schutzengelverein erfolgte.

Wir freuen uns, dass wir durch unsere schnelle Entscheidung und unbürokratische Abwicklung sicherstellen konnten, dass Carina die für sie so wichtige Therapie in Baiersbronn ab 18.06.2018 mit ihrer Mama, die sie stets liebevoll begleitet und pflegt, erfolgreich durchführen konnte. Somit konnten wir der kleinen Familie bereits zum dritten Male mit Spendengeldern helfen. Im Jahr 2014 haben wir Carina ein therapiebegleitendes Schallwellengerät der Firma Novafon gespendet, dessen Kostenübernahme die Krankenkasse abgelehnt hat. Da indes das Fraunhofer Institut nachgewiesen hatte, dass eine entspannende Schallwellenbehandlung mit dem handlichen Massagerät bis zu sechs Zentimeter tief wirkt und eine besonders intensive, gesundheitsfördernde und nachhaltige Massage und Stimulation ermöglicht, hatten wir die Anschaffungskosten zum Wohle von Carina komplett übernommen.

Aus Überzeugung haben wir auch die im Jahr 2016 durchgeführte Delfintherapie mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro gerne unterstützt.

Wir wünschen Carina von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte und werden die Familie selbstverständlich weiterhin auf ihrem schwierigen Weg begleiten. Sollte unsere Hilfe erneut benötigt werden, sind wir jederzeit wieder gerne zur Stelle.


Fahrzeugneuanschaffung (Ford Tourneo) für schwerstmehrfachbehinderten Moritz  S. mit 5.000 Euro bezuschusst

Der 7jährige Moritz S. präsentiert voller Stolz das neue Wunschfahrzeug seiner Familie, das mit Rollstuhlrampe im Heck ausgestattet ist und endlich mehr Mobilität für die ganze Familie bedeutet

V or einiger Zeit wandte sich Familie S.  aus Lebach mit der herzlichen Bitte um Unterstützung an unseren Schutzengelverein, weil sie zur Aufrechterhaltung der so wichtigen Mobilität dringend ein behindertengerechtes Fahrzeug mit Rollstuhlrampe für ihren 7ährigen Sohn Moritz benötigte, welcher dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Moritz kam in der 36. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt mit nur 1.740 g Gewicht zur Welt und leidet am Arnold-Chiari-Syndrom (Verschiebung einiger Hirnstrukturen) und an der schwersten Form von Spina bifida (offener Rücken). Dadurch bedingt hat der kleine Sonnenschein der Familie eine neurogene Blasen-Mastdarmstörung und eine rechtsseitige Hüftluxation. Der aufgeweckte Junge musste bereits zweimal wegen eines Shuntversagens notoperiert werden. Moritz ist wegen den mit seiner Krankheit einhergehenden Symptomen (eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Immobilität durch Unterschenkelorthese, alle zwei Stunden Anlegen eines Einmalkatheders) dauerhaft auf Unterstützung, Pflege und Beaufsichtigung durch eine Begleitperson angewiesen.

Aufgrund seiner schlimmen Krankheit, die notwendigerweise regelmäßige Arzt- und Krankenhausbesuche sowie zahlreiche Therapiemaßnahmen (Physio, Ergo) erforderlich macht, ist die vierköpfige Familie S. auf ein geeignetes größeres Transportfahrzeug angewiesen, in welches Moritz mit seinem Rollstuhl direkt über eine Rollstuhlrampe ins Fahrzeugheck gefahren werden kann und in welchem zudem genügend Stauraum für unterschiedlichste Hilfsmittel (Posterior Walker, Bein- und Hüftgelenkorthesen, Therapierad pp.) vorhanden ist, die regelmäßig neben dem üblichen Gepäck zu transportieren sind.

Nur mit einem entsprechenden Transportfahrzeug ist die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, zu der selbstverständlich auch Besuche bei Verwandten und Freunden sowie gemeinsame Familienausflüge zählen, zu gewährleisten und zumindest etwas mehr an Lebensqualität im ohnehin schwierigen Alltag der Familie sicherzustellen. Idealerweise ist das "neue Wunschauto" ein Ford Tourneo mit Rollstuhlrampe im Heck. Allerdings kostet dieser Wagen einschließlich behindertengerechtem Umbau und mit Rollstuhlrampe fast 40.000 Euro, viel Geld, das die sympathische Familie alleine nicht aufbringen kann. Zwar hat Familie S. seit längerer Zeit "eisern" und mit vielen persönlichen Einschränkungen auf dieses Fahrzeug gespart. Indes reichten die vorhandenen Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten" Fahrzeuges bei weitem nicht aus. In ihrer nachvollziehbaren Notlage hat die sympathische Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und sie auch viel Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Sponsoren gewandt. Wie sich herausstellte, war dies der richtige Weg. Denn erneut hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von Kindern betroffen und hilfsbereit zeigen. So kamen viele Spendengelder zusammen und haben letztlich dazu geführt, dass der Herzenswunsch von Familie S. jetzt in Erfüllung gehen konnte..

Selbstverständlich haben auch wir Moritz und seiner netten Familie gerne zu ihrem neuen Fahrzeug verholfen, welches die Lebensqualität und die so wichtige Mobilität der jungen Familie im Alltag jetzt entscheidend verbessert. "Ohne wenn und aber" stellten wir die noch fehlenden 5.000 Euro zur Verfügung. Mit unserer Spende konnte das Fahrzeug voll finanziert und kürzlich beim Ford-Händler in Dillingen an Familie S. ausgeliefert werden.

Wir freuen uns darüber, auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt einen wichtigen Beitrag zugunsten von Familie S. geleistet zu haben. Moritz und seiner Familie wünschen wir viel Freude mit dem neuen Auto und allzeit eine gute Fahrt. Und wenn unsere Hilfe nochmals gebraucht wird, sind wir selbstverständlich zur Stelle.


Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Homburg erneut mit 2.500 Euro für Klinikclown und Theaterpädagogik unterstützt

stehend v.l.n.r.: Andrea Eckert, Wendelinus Stiftung, St. Wendel; Denise Wenzler, Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum des Saarlandes; Rita Maoz, Projektgruppe Kinder und Jugendliche e. V., Homburg; Frauke Wittmer, Projektgruppe Kinder und Jugendliche e. V., Homburg; Klaus Port, Blieskasteler Schutzengelverein e. V.; Ingrid Kojan, Kinderhilfe Saar e. V.; Margarita v. Boch, Kinderhilfe Saar e. V.; Jörg Weiland, Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum des Saarlandes; Horst Schneider, Psychosoziale Projekte Saarpfalz, Homburg; knieend vorne: Henning Leidinger, Theaterpädagoge (Foto: © R. KOOP)

Schon seit langem ist wissenschaftlich belegt, dass Humor und Lachen beim Genesen von Krankheiten sehr hilfreich sind. Genau deshalb sind Klinkclowns bei der Behandlung von kranken Kindern und Jugendlichen häufig anzutreffen und anerkannt erfolgreiche Heilungsbeschleuniger. Mit den Patientinnen und Patienten in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Homburg arbeitet Diplom-Pädagoge Henning Leidinger alias Clown Lolek bereits seit Jahren regelmäßig und erfolgreich. Die Theaterpädagogik ist in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Teil einer umfassenden, störungsspezifischen und multimodalen Therapie. Die Kunststücke, Zaubertricks, Jonglagen oder Balancetechniken, die die Kinder dabei erlernen, eröffnen ihnen neue Kompetenzen und stärken nachhaltig Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Allerdings werden Klinikclowns weder von Krankenkassen noch von Kliniken finanziert. Die Kinderhilfe Saar e. V. bezahlte 13 Jahre lang den Einsatz in der Homburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie komplett alleine. Jedoch konnte dieser enorme Mitteleinsatz für die Homburger Klinik leider nicht mehr aufgebracht werden, so dass seit dem Jahr 2016 zusätzliche Sponsoren gefunden werden müssen, um die jährlich benötigten 10.000 Euro für die Fortführung des so wichtigen Projektes zu requirieren. Mit Spendengeldern unseres Blieskasteler Schutzengelvereins in Höhe von jeweils 2.500 Euro in den Jahren 2016 und 2017 sowie weiteren Spenden der Wendelinus Stiftung Sankt Wendel, der Klinikseelsorge des Uniklinikums, dem Rotary Club Sankt Wendel Stadt und der "Projektgruppe Kinder und Jugendliche" des Vereins Psychosoziale Projekte Saarpfalz (PSP) e. V. aus Homburg u.a. konnte die Fortführung der Therapie zum Glück sichergestellt worden. Nun galt es als eine große Herausforderung für die Klinik, die notwendigen Gelder für das Jahr 2018 zusammen zu bringen.

Bereits wiederholt durften wir uns vor Ort (s. Foto) eingehend von der großen Bedeutung, der Sinnhaftigkeit und dem hohen Stellenwert der Theaterpädagogik für den Heilungsprozess der kleinen Patientinnen und Patienten im Alter von 6 bis 18 Jahren überzeugen. Neben einer umfassenden Information über Arbeitsweisen und besondere Problemstellungen bei der täglichen Arbeit innerhalb der Klinik konnten wir im Rahmen interessanter Rundgänge durch einzelne Fachabteilungen sogar wertvolle persönliche Eindrücke gewinnen. Aus voller Überzeugung unterstützen wir deshalb das schöne Projekt gerne auch wieder im Jahr 2018 mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro. Denn gerade die ausschließlich mit Spendengeldern finanzierte wöchentliche Klinikclown-Therapie ergänzt und unterstützt eine erfolgversprechende Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit schweren psychischen Störungen wie ADHS, Angst- oder Zwangsstörungen, Essstörungen, Psychosen oder Depressionen und ist deshalb aus unserer Sicht absolut förderungswürdig.


Mit Essensverkauf und Tippspiel beim Public Viewing des Autohauses Deckert in Aßweiler 1.230 Euro erwirtschaftet

ein Teil unseres fleißigen Helferteams mit (von links nach rechts): Heinz Braun, Hubert Schewes, Wolfgan Haygis, Harald Paul, Steffi Richter-Schneider und Renate Zeitz

A m 23.06. und 24.06.2018 waren wir zu mit Spannung erwarteten Vorrundenspielen der Fußball-Weltmeisterschaft beim Public-Viewing des Autohauses Deckert in Bllieskastel-Aßweiler, Saar-Pfalz-Straße, für "den guten Zweck im Einsatz". Echte Highlights der professionell organisierten Veranstaltung waren dabei neben den Fußbal-Übertragungen im großen Festzelt u. a. ein interessanter Verkaufstag mit außergewöhnlichen Preisen von Qualitätsgebrauchtwagen, eine professionelle Feuerwehrübung (Fahrzeug-Unfallszenario mit Bergung von Schwerverletzten), Menschenkicker und Hüpfburg sowie ein Fußball-Ergebnis Tippspiel (Deutschland gg. Schweden) mit hochpreisigen Top-Gewinnen. 

Mit unserem Verein hatten wir für den Verkauf der Tippscheine sowie die gute Verpflegung Sorge getragen und bereiteten an unserem Essenstand direkt neben dem großen Festzelt mit Großbildschirmleinwand an beiden Tagen ofenfrische Flammkuchen und schmackhafte "Schutzengel-Steaks" zu. Zudem waren leckere rote und weiße Bratwürste im Angebot. Unisono waren alle Gäste mit unserem Speiseangebot und vor allem mit der unschlagbaren Qualität unseres Essens sehr zufrieden. Obwohl die erhoffte Gästeanzahl trotz gutem Wetter nicht erreicht wurde, konnten wir einschließlich des Erlöses aus dem Tippspiel beachtliche 1.230 Euro Gewinn erzielen, den wir für unsere aktuellen Hilfsprojekte verwenden.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren zahlreichen Helferinnen und Helfern, dem tollen Team vom Autohaus Deckert GmbH, allen großzügigen, hilfsbereiten Spendern und Sponsoren sowie bei unseren zufriedenen Gästen, ohne die dieses bemerkenswerte Ergebnis nicht zustande gekommen wäre.

Bilder der Veranstaltung...


1.200 Teilnehmer beim 8. Blieskasteler Schutzengellauf am 9. Mai 2018 zugunsten von Jonas, Layan und Bisan

Hochbetrieb an unserer 'Rundenzähl-Station', unsere fleißigen Helferinnen und Helfer hatten vollauf zu tun... denn wieder wurden viele Runden von vielen kleinen und großen Läufern für den guten Zweck gelaufen...

D ie bewegenden Schicksale der schwerstbehinderten Kinder Jonas aus Saarbrücken und der Zwillingsmädchen Layan und Bisan aus Sulzbach-Schnappach standen im Mittelpunkt unseres 8. Spendenlaufes auf der Sportanlage des SC Blieskastel-Lautzkirchen. Mit dem Spendenerlös werden wir für die drei Kinder und deren Familien dringend notwendige bauliche Maßnahmen zuhause finanziell unterstützen - beispielsweise die Einrichtung behindertengerechter Badezimmer und die Schaffung barrierefreier An- bzw. Umbauten -, um die Lebensqualtiät der Familien zu verbessern und deren ohnehin schwierigen Alltag wenigstens etwas zu erleichtern. Denn beide Familien sind finanziell nicht in der Lage, die immensen Kosten in Höhe von jeweils ca.  40.000 Euro alleine zu "stemmen", zumal sonstige Kostenträger nicht zur Verfügung stehen.

Wie schon in den Vorjahren "rührten" wir im Vorfeld unserer Benefiz-Veranstaltung über Wochen hinweg die "Werbetrommeln" bei Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Laufgruppen, Betrieben, Bankinstituten, Verwaltungen und Organisationen, aber auch bei Privatpersonen, und warben intensiv um Teilnahme am Spendenlauf sowie um Geldspenden für unsere Hilfsprojekte. Dankenswerterweise fanden sich auch wieder etliche großzügige Sponsoren, die Getränke, Obst, Kekse, selbst gebackene Kuchen, Müsliriegel, Salzgebäck pp. zur unentgeltlichen Verpflegung der Läufer zur Verfügung stellten.

Die Resonanz unserer Hilfsaktion war beeindruckend, denn am Veranstaltungstag schnürten von 08.00 bis 21.00 Uhr ca. 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer "von jung bis alt" ihr Laufschuhe für die gute Sache. Bei idealen Witterungsbedingungen legten vormittags ca. 650 Teilnehmer von vier Blieskasteler Schulen sowie Kinder mehrerer KiTas und nachmittags und am frühen Abend zahlreiche Laufteams, Einzelläufer sowie Rollifahrer und Walker eindrucksvoll Runde um Runde auf der 400-Meter-Tartanbahn der herrlichen Sportanlage zurück, um Jonas, Layan und Bisan zu helfen. Der jüngste Teilnehmer, der von seiner Mutter im Kinderwagen geschoben wurde, war 5 Monate alt und die älteste Teilnehmerin beeindruckende 89 Jahre. Besondere Anerkennung gab es für eine rührige Gruppe vom Blieskasteler Seniorenheim St. Joseph, die hochmotiviert mit sechs Rollstuhlfahrern sowie Teilnehmern mit Rollatoren nebst Beteuern und Einrichtungsleiter mehrere Stadionrunden drehte. Bei guter Stimmung und bestens motiviert drehten viele Menschen mit großen Herzen zahlreiche Runden für unsere Hilfsprojekte und demonstrierten damit "gelebte Solidarität". Rundenzeiten spielten keine Rolle, vielmehr stand alleine der "Gedanke zu helfen" im Vordergrund, ganz im Sinne unserer Philosophie "Laufend Helfen - Helfen macht Spaß". Natürlich erhielt jeder Teilnehmer "seine persönliche Schutzengel-Urkunde", auf welcher die gelaufene Rundenzahl bestätigt wurde.

Besondere Anerkennung gab es für die rührige Gruppe vom Blieskasteler Seniorenheim St. Joseph, die hochmotiviert mit sechs Rollstuhlfahrern sowie Teilnehmern mit Rollatoren nebst Beteuern und Einrichtungsleiter mehrere Stadionrunden drehte

Besonders schön ist, dass die Resonanz nicht nur bei den "Blieskastelern" überwältigend war, sondern weit darüber hinaus. Erfreulicher Weise reisten Läuferinnen und Läufer aus Saarbrücken, Völklingen, Neunkirchen, St. Ingbert, Elversberg, Bexbach, Homburg, Kirkel, Mandelbachtal, Ensheim, Illingen und Lebach an und unterstützten damit eindrucksvoll unsere Aktion. Wieder zeigte sich, wie sehr menschliche Schicksale, gerade von Kindern, die Menschen berühren und wie groß deren Bereitschaft zur Hilfe ist. Fast den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb nicht nur auf der Tartanbahn, so dass sich die Veranstaltung dank des tollen Zuspruchs und der engagierten Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer des Schutzengelvereins und des SC Blieskastel-Lautzkirchen erneut zu einem richtig schönen Event entwickelte. Dabei kam die Geselligkeit nicht zu kurz, zumal für das leibliche Wohl bestens gesorgt war und Bernd Ley sowie "Walter" von Radio Melodie mit interessanten Beiträgen und flotter Musik für gute Unterhaltung sorgten. 

Als Zeichen der Wertschätzung unserer ehrenamtlichen, gemeinnützigen Vereinsarbeit waren Landtagspräsident Stephan Toscani, die Vorsitzenden sowohl der SPD- als auch der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag, Stefan Pauluhn und Alexander Funk, mit stattlichen Spenden nach Blieskastel gekommen. Weiterhin durften wir neben der Blieskasteler CDU-Landtagsabgeordneten Jutta Schmitt-Lang und vielen politischen Mandatsträgern aus den Kommunen und dem Saarpfalz-Kreis u.a. Sternekoch Cliff Hämmerle als engagierten Läufer begrüßen.

Als Veranstalter bedanken wir uns herzlich bei den Blieskasteler Schulen und Kindertagesstätten sowie allen teilnehmenden Läuferinnen und Läufern aus "nah und fern" für die tolle Unterstützung. Da es unmöglich erscheint, allen Teilnehmern persönlich DANKE zu sagen, seien von den zahlreichen Laufteams stellvertretend für alle genannt: TTC Lautzkirchen, DLRG Blieskastel, Turnverein Webenheim, Kreissparkasse Saarpfalz, Stadtwerke Bliestal und St. Ingbert,  Grojos Elversberg, FC Niederwürzbach 09, "SG Tresen 08" (Restaurant Schuwer Aßweiler), "Fitnesstraining Exclusive" Blieskastel, "Team Mary Kay" und "Expertentreff SC Blieskastel-Lautzkirchen". Wir bedanken uns herzlich bei allen Laufgruppen/Lauftreffs unterschiedlichster Gruppierungen, lokalen Geldinstituten, Firmen und Betrieben sowie insbesondere beim SC Blieskastel-Lautzkirchen (sowohl für die unentgeltlich zur Verfügung gestellte Anlage als auch für die erstklassige Bewirtung), dem DRK Ortsverein Blieskastel-Mitte, Radio Melodie (Bernd Ley und "Walter"), dem Bauhof der Stadt Blieskastel, unseren zahlreichen engagierten und hoch motivierten Helferinnen und Helfern sowie den lokalen Medien für die positive Berichterstattung. Vielen herzlichen Dank unseren großzügigen Sponsoren und Unterstützern!

Am Ende eines erfolgreichen Tages konnte zufrieden das Fazit gezogen werden, dass der 8. Spendenlauf eine richtig tolle Veranstaltung war und das gesteckte Ziel absolut erreicht wurde. Zwar wird es noch Wochen dauern, bis alle Läuferinnen und Läufer ihre Sponsorengelder eingesammelt haben und der Gesamterlös der Aktion endgültig feststeht. Doch mit Blick auf bereits eingegangene Spenden dürfen wir zuversichtlich sein, wieder eine Spendensumme jenseits von 15.000 Euro plus X zu erreichen. Selbstverständlich werden wir über das Gesamtergebnis und die Umsetzung unseres Hilfsprojektes nachberichten.

Nach dieser eindrucksvollen Hilfsaktion bleiben uns der Dank und die Gewissheit, dass Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit unserer Mitmenschen bemerkenswert und beispielgebend sind. Mit großem Respekt sprechen wir als Veranstalter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ALLEN, die, in welcher Weise auch immer, zum Gelingen unseres 8. Blieskasteler Schutzengellaufes mit beigetragen haben, unseren herzlichen Dank und unsere Anerkennung aus.

Wir sind beeindruckt von soviel gelebter Solidarität und dankbar für die großartige Unterstützung vieler Menschen mit großen Herzen, die wir erneut erfahren durften. Wieder einmal hat sich gezeigt, zu welchen großartigen Leistungen wir fähig und imstande sind, wenn wir gemeinsam als "ein großes Team" agieren.

Bilder der Veranstaltung...


5.000 Euro-Spende für Pauli Seitz und Familie zur Anschaffung eines neuen behindertengerechten Fahrzeuges

Das bei der Spendenübergabe am 03.05.2018 enstandene Foto zeigt von rechts nach links: Peter Geble, Familie Seitz (Annette, Pauli und Bernd) sowie Diana Eicher und Klaus Port

A m 3. Mai 2018 hatten wir die sympathische Familie Seitz aus Ottweiler zu Besuch in unserer Blieskasteler Geschäftsstelle. Der 11jährige Pauli (Jean-Paul) leidet an der seltenen Stoffwechselerkrankung Multiple Sulfatase Defizienz (aktuell weltweit 17 Kinder) und ist infolge eines Gendefektes schwerst mehrfachbehindert. Die schlimme Krankheit hatte zur Folge, dass der aufgeweckte Junge seine zunächst erworbenen motorischen und kognitiven Fähigkeiten weitestgehend wieder verloren hat. Pauli leidet unter Krämpfen und Schmerzen, ist vollständig immobil (spastische Tetraparese) und muss rund um die Uhr intensiv betreut werden. Ernährung und Flüssigkeitszufuhr erfolgen über eine Sonde. Infolge dauerhafter extremer Schleimproduktion besteht ein erhöhter Absaugbedarf bei dem tapferen Jungen. "Als Pauli zwei Jahre alt war, wollte ihn seine leibliche Mutter in ein Heim geben und sterben lassen", erzählt Bernd Seitz die bewegende Lebensgeschichte. Dagegen habe er sich als Vater vehement gewehrt, sich von seiner Frau getrennt und seinem Sohn versprochen: "Ich kämpfe für Dich bis zum Umfallen, solange Du es willst, solange Du freiwillig atmest." Unter Herunterfahren seiner beruflichen Präsenz bis auf ein Minimum setzte er sich als alleinerziehender Vater bedingungslos für seinen Sohn ein und erkämpfte mit viel Herzblut das alleinige Sorgerecht für Pauli. Dieser beispielgebende, aufopferungsvolle Einsatz und Mut von Bernd Seitz wurde belohnt, indem er im Sommer 2012 seine neue große Liebe Annette, eine Kinderkrankenschwester, kennenlernte, die für Pauli zur liebevollen Mutter geworden ist. Herrn Seitz ist es im Laufe der Zeit mit bewundernswertem Engagement und unter Bewältigung vieler Hindernisse und Erschwernisse gelungen, eine perfekte Palliativversorgung für Pauli aufzubauen, mit deren Hilfe Paulis Zeit auf Erden weitgehend schmerzfrei und mit vielen schönen Momenten ermöglicht werden kann. Pauli steht immer im Mittelpunkt des Familiengeschehens und ist bei nahezu allen Unternehmungen der Familie mit dabei, was seinen Eltern sehr wichtig ist. Sie spüren, dass Pauli diese Gemeinsamkeit ganz besonders genießt und wollen ihm alles ermöglichen, was machbar ist. Um Paul einen möglichst stressfreien und entspannten Transport zu gewährleisten, benötigt die Familie dringend einen neuen Pkw mit geeignetem Umbau. Konkret bedeutet dies, dass u. a. verschiebbare Einzelsitze benötigt werden. Eine Person soll sich direkt Pauli gegenüber positionieren können, damit er jederzeit abgesaugt werden kann (bis zu 1.400mal im Monat). Weil Pauli nur in liegender Stellung in einem Reha-Buggy in der Langversion gefahren werden kann, muss das neue Auto zudem eine entsprechende Fahrzeuglänge aufweisen. Da die Familie infolge vieler Arzttermine und Therapien sowie der so wichtigen Teilhabe am öffentlichen Leben (Besuche, Ausflüge pp.) oft längere Wegstrecken zurücklegt, ist im Fahrzeuginnenraum eine Wickelmöglichkeit unverzichtbar und für das Ein- und Aussteigen wird ein Kassettenlifter benötigt.

Paulis Eltern können wegen ihrer sehr zeitaufwändigen Pflege und Betreuung nicht in Vollzeit berufstätig sein und sind von daher hinsichtlich der dringend notwendigen Fahrzeuganschaffung, die sie finanziell nicht alleine stemmen können, auf Unterstützung angewiesen. In Anbetracht der bewegenden, uns tief berührenden familiären Gesamtsituation war es uns deshalb ein besonderes Anliegen, die sympathische Familie schnell und unbürokratisch mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro zu unterstützen, damit ihr Herzenswunsch bald in Erfüllung gehen kann und zu einer deutlichen Verbesserung der für sie so wichtigen Mobilität führt.

Für die Zukunft wünschen wir dem liebenswerten Pauli und seiner netten Familie alles Gute. Selbstverständlich werden wir die sympathische Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne unterstützen, wenn Hilfe gebraucht wird.

Pressebericht Saarbrücker Zeitung aus 2016...


Eigenanteil in Höhe von 250 Euro für Davids Aktiv-Rollstuhl übernommen

Das Foto zeigt David mit seinem neuen Aktiv-Rollstuhl in seiner Berliner Studentenwohnung

I m Januar 2016 erkrankte der sympathische Student David Eich aus Kirkel-Altstadt an einer schweren entzündlichen Neuropathie, einem Guillain-Barré-Syndrom. Aufgrund der bei ihm überdurchschnittlich stark ausgeprägten Form ging mit der schlimmen Krankheit u. a. eine Lähmung seiner Arme und Beine (Tetraparese) einher und machte einen einjährigen Krankenhausaufenthalt notwendig. Doch David kämpfte sich im Rollstuhl sitzend tapfer zurück ins Leben. Mit "eisernem" Trainingsfleiß gelang es ihm mühsam, wieder ein wenig Kraft in einige Muskelgruppen zurück zu bekommen, so dass diese aktiv trainiert werden können. Ob und ggfls. wann seine Gehfähigkeit je wieder hergestellt werden kann, bleibt offen. Wenngleich bisher nur eine unzureichende Rückbildung seiner Lähmungserscheinungen erreicht werden konnte, hat David es mit großer Willensstärke sogar geschafft, sein Studium in Berlin wieder aufzunehmen. In seiner kleinen Wohnung wird er dort von einem Pflegedienst betreut. Doch Davids Standard-Rollstuhl, den die Krankenkasse verordnet hatte, ist für sein Studium, das hohe Mobilität voraussetzt, unzweckmäßig. Aus therapeutischen Gründen wurde deshalb unter Vorlage von Rezept, Attest und medizin. Gutachten ein persönlich angepasster Aktiv-Rollstuhl empfohlen, der inzwischen auch beschafft werden konnte und dem Studenten seinen ohnehin schon schwierigen Alltag wenigstens etwas erleichtert. Die Krankenversicherung hat insoweit zwar den "Löwenanteil" des 2.500 Euro teueren Spezialrollstuhles übernommen, allerdings muss David 10 Prozent der Kosten als Eigenanteil beisteuern. Da die finanzielle Situation des Studenten allerdings denkbar ungünstig ist, haben wir die 250 Euro gerne übernommen, um Davids Lebensqualität etwas verbessern zu können. Denn an dem neuen Aktiv-Rollstuhl sind Achsen, Radstand sowie die Fußstützen individuell so angepasst, dass Davids Sitzposition ausreichend stabil ist, damit er die noch vorhandene Armkraft optimal nutzen kann, bei guter Tagesform selbst (ohne Hilfe Dritter) zu fahren.

Wir freuen uns, dass wir Davids großen Wunsch, seine Mobilität zu verbessern, unterstützen konnten und wünschen ihm weiterhin gesundheitlich alles Gute sowie einen erfolgreichen Studienabschluss.


Erneut Tankgutscheine im Wert von 1.200 Euro als Hilfe für den kleinen Thilo und seine Familie gespendet

N achdem wir Familie Tunkel / Dufour aus Gersheim bereits im November 2017 mit Tankgutscheinen unterstützt hatten, wandte sie sich im April 2018 erneut hilfesuchend an uns. Wie uns bekannt ist, hatte Mama Vanessa nach ihren Söhnchen Luca (4 Jahre) und Henry (3 Jahre) im Januar 2017 nach unproblematischer Schwangerschaft ihr drittes Kind Thilo in der Uniklinik Homburg gesund zur Welt gebracht. Doch kurz nach Thilos Geburt traf die sympathische junge Familie völlig unerwartet ein harter Schicksalsschlag, der ihr Leben grundlegend veränderte. Noch im Krankenhauses erlitt ihr kleiner Sohn 22 Stunden nach seiner Geburt einen plötzlichen Kindstod. Mehr als 10 Minuten hatte das Kind keine Eigenatmung mehr und Herztöne waren kaum noch wahrnehmbar. Erst nach weiteren 10 Minuten gelang es, das Kind zu reanimieren und intubiert sowie beatmet auf die Intensivstation zu verlegen. Nach ungewissen, quälenden vier Wochen, in denen der kleine Thilo nur durch maschinelle Beatmung am Leben gehalten werden konnte, gingen die behandelnden Ärzte definitiv davon aus, dass er ohne Beatmungsmaschine nicht weiterleben kann. Mit dieser niederschmetternden medizinischen Prognose sahen sich die jungen Eltern, die sich wochenlang in einer absoluten physischen und psychischen Ausnahmesituation befanden, plötzlich konfrontiert und vor eine Entscheidung gestellt, die sie an ihre Belastungsgrenze brachte und unendliche Überwindung kostete. Wie durch ein Wunder atmete Thilo nach Abschalten der Beatmungsmaschine selbständig weiter und konnte nach weiteren zwei Wochen nach Hause entlassen werden. Doch durch den langen Sauerstoffmangel und damit verbundene schlimme Komplikationen erlitt der Junge schwerste Hirnschäden mit dauerhaften Folgen, die sein Leben erheblich beeinträchtigen. So bestehen große kognitive Einschränkungen, zentralmotorische Koordinationsstörungen und eine erhebliche Entwicklungsverzögerung. Der Junge, der an Epilepsie leidet und blind ist, kann weder frei sitzen, stehen noch krabbeln/laufen; fraglich ist, ob er diese Fähigkeiten je erlernen wird. Thilo bedarf voraussichtlich dauerhaft einer aufwendigen Intensivpflege "rund um die Uhr".

Neben dem menschlichen Leid und den alltäglichen Problemen, die aus der schwierigen familiären Situation resultieren, bedeutet Thilos Krankheit eine enorme finanzielle Belastung für die in bescheidenen Verhältnissen lebende Familie, deren monatliches Budget äußerst eng begrenzt ist. Mit großer Ausgabendisziplin und eisernem Sparwillen konnte im letzten Jahr ein für die Mobilität unabdingbar notwendiges neues Fahrzeug angeschafft werden, auf das noch lange Zeit beträchtliche monatliche Rückzahlungen zu leisten sind. Denn wegen seiner schweren Erkrankung muss Thilo, der allein in 2018 schon drei stationäre Krankenhausaufenthalte hatte, fast täglich mit seiner Mama, die aufgrund der familiären Situation nicht berufstätig sein kann, dringend notwendige Therapie-, Arzt- und Krankenhaustermine wahrnehmen, die überwiegend in Homburg, Neunkirchen und Landstuhl stattfinden und nicht nur viele Fahrtkilometer, sondern auch immense Benzinkosten verursachen. Erfreulicherweise gibt es auch erste positive Auswirkungen der zahlreichen Therapien bei Thilo, indem er inzwischen eine stabile Kopfkontrolle erlangt hat und weitere kleine gesundheitliche Fortschritte macht.

Um der sympathischen Familie wenigstens in finanzieller Hinsicht ein wenig zu helfen, haben wir ihr erneut Tankgutscheine im Gesamtwert von 1.200 Euro geschenkt. Mit dieser Spende wollen wir sicherstellen, dass Thilo weiterhin zu allen für ihn wichtigen Arzt- und Therapieterminen gefahren werden kann.

Wir haben der Familie darüber hinaus versprochen, ihr auch künftig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Fahrzeugneubeschaffung (Ford Tourneo Connect) für schwerstmehrfachbehinderten Dennis mit 1.750 Euro Euro bezuschusst

Bei der Spendenübergabe von 3.500 Euro (2 x 1.750 Euro) am 20.03.2018 im Sozialkaufhaus Limbach freuten sich (von links nach rechts) Kerstin Lonsdorfer mit Sohn Dennis (Rollstuhl), Walter Meyer (Vorsitzender Verein 'Leuchtender Stern e. V.', Klaus Port und Bianca Rau, Leiterin des Sozialkaufhauses in Limbach

A nfang des Jahres 2018 wandte sich Familie Lonsdorfer aus Saarlouis-Fraulautern mit der Bitte um Unterstützung an den Verein "Leuchtender Stern e. V.", weil sie ein neues behindertengerechtes Fahrzeug mit Rollstuhlrampe für ihren 21ährigen Sohn Dennis benötige. Vor dem Hintergrund, dass aktuell noch 3.500 Euro an Finanzierungssumme für ihr Wunschfahrzeug Ford Tourneo Connect offen standen, wurde unser Verein vom Verein "Leuchtender Stern e. V." in die Hilfsaktion mit einbezogen. Einvernehmlich wurde unbürokratisch und schnell beschlossen, dass sowohl der Verein "Leuchtender Stern e. V." als auch unser Blieskasteler Schutzengelverein jeweils 1.750 Euro als Spende beisteuern, womit das Fahrzeug voll finanziert ist.

Dennis kam viel zu früh in der 31. Schwangeschaftswoche per Notkaiserschnitt mit nur 2.400 g Gewicht zur Welt und sein Gehirn wurde infolge Sauerstoffmangel schwer geschädigt. Lange Zeit musste das Kind stationär in der Neonatologie bleiben. Es stellte sich heraus, dass Dennis mit erheblichen Einschränkungen in seiner Entwicklung leben muss. Heute, im Alter von 21 Jahren, kann er weder alleine sitzen, gehen noch sprechen. Der Junge, der dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist und dabei ständig ein Korsett tragen muss, leidet an einer extrem starken Epilepsieform, die selbst mit regelmäßiger Einnahme von Medikamenten nur schwer einstellbar ist. Darüber hinaus ist Dennis infolge seiner starken Sehbehinderung fast blind, muss gefüttert und zeitlebens "rund-um-die-Uhr" von seiner Familie betreut werden.

Aufgrund seiner schlimmen Krankheit, die notwendigerweise regelmäßige Arztbesuche und Therapiemaßnahmen mit sich bringt, ist Familie Lonsdorfer auf ein geeignetes Transportfahrzeug angewiesen, in welches Dennis mit seinem Rollstuhl direkt über eine Rollstuhlrampe ins Fahrzeugheck gefahren werden kann. Nur mit einem entsprechenden Transportfahrzeug ist die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, zu der auch Besuche bei Verwandten und Freunden zählen, zu gewährleisten. Idealerweise ist das "neue Wunschauto" ein Ford Tourneo Connect mit Rollstuhlrampe im Heck. Allerdings kostet dieser Wagen einschließlich behindertengerechtem Umbau und mit Rollstuhlrampe 33.000 Euro, viel Geld, das Familie Lonsdorfer alleine nicht aufbringen kann. Zwar hat Familie Lonsdorfer seit längerer Zeit "eisern" und mit vielen persönlichen Einschränkungen auf dieses Fahrzeug gespart. Indes reichen die vorhandenen Eigenmittel zum Kauf des "ins Auge gefassten" Fahrzeuges bei weitem nicht aus. In ihrer nachvollziehbaren Notlage hat die sympathische Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und sie auch viel Überwindung gekostet hat. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung hat sie sich an verschiedene Stiftungen, gemeinnützige Vereine und Sponsoren gewandt. Wie sich herausstellte, war dies der richtige Weg. Denn wieder hat sich gezeigt, dass es viele Menschen mit großen Herzen gibt, die sich gerade bei schweren persönlichen Schicksalen von Kindern betroffen und hilfsbereit zeigen.

Selbstverständlich haben auch wir gemeinsam mit dem Verein "Leuchtender Stern e. V." gerne und "ohne wenn und aber" beschlossen, Dennis und seiner Familie zu ihrem neuen Fahrzeug zu verhelfen, welches die Lebensqualität und die so wichtige Mobilität der ganzen Familie entscheidend verbessert. Mit zwei Spenden zu jeweils 1.750 Euro, die am 20.03.2018 im Sozialkaufhaus Limbach übergeben wurden, ist der noch offene Fehlbetrag von 3.500 Euro für das neue Fahrzeug von Familie Lonsdorfer jetzt voll finanziert und dieses kann nun verbindlich beim Fahrzeughändler bestellt werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in bewährter Kooperation mit dem Verein "Leuchtender Stern e. V." auch in diesem schwierigen Lebenssachverhalt schnell und unbürokratisch Hilfe leisten konnten.. Dennis und seiner Familie wünschen wir viel Freude mit dem neuen Auto und allzeit gute Fahrt.


Zuschuss von 6.100 Euro für behindertengerechten Peugeot Boxer bringt Mobilität für schwerstbehinderte Jasmin und Katharina Neersen

Das Foto zeigt die schwerstbehinderten Geschwister Jasmin (links) und Katharina (rechts) im Elternhaus in Wadgassen-Hostenbach

I m Dezember 2017 wurden wir auf das schwere Schicksal der sympathischen vierköpfigen Familie Neersen aus Wadgassen-Hostenbach aufmerksam. Die sympathischen Eltern Sandra und Mike haben zwei geistig und körperlich schwerstbehinderte Töchter, Jasmin (15 Jahre) und Katharina (12 Jahre), die weder eigenständig laufen, essen noch sprechen können und dauerhaft auf ein Leben im Rollstuhl angewiesen sind. Jasmin wurde mit dem Lennox-Gastaut-Syndrom geboren, was eine schwer einstellbare Epilepsie und eine schwere Mehrfachbehinderung mit sich bringt. Katharina ist ebenfalls schwerst mehrfachbehindert, die Ursache ist medizinisch unklar. Sie leidet auch unter epileptischen Anfällen und zeigt diverse Verhaltensauffälligkeiten, beispielsweise regelmäßiges – auch in der Nacht - lautes Schreien über längere Zeit. Eine Heilung ist bei beiden Kindern medizinisch ausgeschlossen. Familie Neersen ist durch die schwere Behinderung ihrer beiden Mädchen sehr belastet und stark in Anspruch genommen. Während Papa Mike im Schichtdienst arbeitet, kümmert sich Mama Sandra mit Unterstützung eines Pflegedienstes liebevoll und mit großer Fürsorge "rund um die Uhr" um das Wohl ihrer Kinder. Katharina kann zeitweise die Schule besuchen, Jasmin muss ausschließlich zuhause betreut werden.

Bereits seit Monaten war der in die Jahre gekommene Kleinwagen der Familie defekt und eine Reparatur lohnte sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Durch die Zunahme beider Mädchen an Körpergröße und Gewicht konnten sie ohnehin nicht mehr mit diesem nicht behindertengerechten Fahrzeug transportiert werden. Deshalb war der dringlichste Bedarf und große Herzenswunsch der Familie ein behindertengerechtes, zweckmäßiges Großraumfahrzeug mit Rollstuhlrampe zur Aufnahme von zwei Rollstühlen, mit welchem die notwendige medizinische und therapeutische Versorgung der Kinder sowie die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen sind, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Der behindertengerechte Peugeot Boxer leister Familie Neersen nun wertvolle Dienste und kann Jasmin und Katharina über die Rollstuhlrampe im Heck im Rollstuhl sitzend befördern

Der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Familie Neersen ist es ungeachtet vielfältiger Alltagsprobleme mit eisernem Sparwillen "ein gutes Stück weit" gelungen, die enormen Kosten der Anschaffung eines neuwertigen Peugeot Boxer weitgehend zu finanzieren, welcher von Größe und Raumvolumen her für die Aufnahme beider Rollstühle einschließlich der kompletten Familie gut geeignet und zweckmäßig erschien. Hinsichtlich des Kaufpreises von 24.500 Euro bestand aktuell allerdings noch immer eine Finanzierungslücke in Höhe von 6.100 Euro, für die kein sonstiger Kostenträger aufkommen wollte. Damit nun endlich der lang gehegte Herzenswunsch der Familie in Erfüllung gehen und ihre so wichtige Mobilität sichergestellt werden konnte, war es uns in Anbetracht der besonders schwierigen familiären Situation ein aufrichtiges Anliegen, den noch offenen Fehlbetrag von 6.100 Euro "ohne wenn und aber" unbürokratisch innerhalb weniger Tage aus vorhandenen Spendengeldern zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist Familie Neersen nun seit einigen Tagen stolzer Besitzer eines Großraumfahrzeuges Peugeot Boxer, mit dem sie als komplette Familie gemeinsam unterwegs sein kann. Für ihren Hinzugewinn an uneingeschränkter Fahrzeug-Mobilität, die Sandra und Mike Neersen "als deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität" zu schätzen wissen, bedankten sie sich anlässlich eines Besuches von Klaus Port am 12.03.2018 in Wadgassen-Hostenbach herzlich beim Blieskasteler Schutzengelverein.

Wir freuen uns, dass wir Familie Neersen behilflich sein konnten, ihre ohnehin sehr schwierige Lebenssituation wenigstens ein bisschen zu verbessern. Für die Zukunft wünschen wir Jasmin und Katharina sowie ihren Eltern Sandra und Mike alles Gute und allzeit eine unfallfreie Fahrt mit dem "neuen Gebrauchten". Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne unterstützen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Kauf eines neuen "Gebrauchten" für den schwerstbehinderten Julian mit 4.900 Euro unterstützt

Das Foto zeigt den 5jährigen schwerstbehinderten Julian K. mit seiner Mama Marie

D er fünfjährige Julian K. aus St. Ingbert leidet an dem Williams-Beuren-Syndrom, einer genetischen Erkrankung, die kurz nach seiner Geburt diagnostiziert wurde. Mit der unheilbaren Krankheit gehen neben einer erheblichen Entwicklungsverzögerung insbesondere Symptome wie Epilepsie, Schwerhörigkeit sowie motorische und geistige Einschränkungen einher. Der aufgeweckte Julian kann weder laufen noch eigenständig sitzen und wird dauerhaft auf eine "rund-um-die Uhr-Betreuung" angewiesen sein. Julian benötigt zeitweise eine PEG-Anlage zur Ernährung, besucht aber auch mit seiner Mama Marie regelmäßig die Essambulanz der Darmstadter Klinik, um mit Hilfe eines gezielten Esstrainings die orale Nahrungsaufnahme besser zu ermöglichen. Dabei gibt es inzwischen insoweit erste Fortschritte, indem der Junge mit "dickflüssiger" Nahrung, wie beispielsweise Baby- bzw. Kleinkindernahrung aus Gläschen, gefüttert werden kann.

Der meist zufrieden wirkende Julian kann nur mit Hilfe eines Reha-Buggys oder eines Rollstuhls fortbewegt werden. Weil sein Papa Vitali aus beruflichen Gründen oft tagelang außerhalb des Saarlandes unterwegs sein muss, betreut überwiegend Mama Maria mit viel Liebe und Hingabe ihren kranken Sohn Julian und seine achtjährige Schwester Evelyne. Dabei ist ihr keine Mühe zu groß und kein Weg zu weit. Bei der Gestaltung des ohnehin schwierigen Alltags ist die Familie dringend auf ein zuverlässiges Fahrzeug angewiesen, insbesondere um ständig notwendige Fahrten zum Arzt, in unterschiedliche Kliniken – auch außerhalb des Saarlandes -und zu speziellen Therapien bewältigen zu können, aber auch für die für Julian so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben, beispielsweise für kleine Ausflüge oder Fahrten zu Verwandten und Freunden. Als besonderes Erschwernis müssen bei allen Fahrten stets der Reha-Buggy, der spezielle (drehbare) Kindersitz sowie die umfangreiche Sonderausstattung (komplette PEG-Sonde mit Zubehör, Sondernahrung pp.) von Julian mitgeführt werden, was mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt nicht zu bewerkstelligen wäre.

Der 'neue Gebrauchte' mit ausreichendem Platzangebot im Innenraum ist als Kombi für die Bedürfnisse der Familie zweckmäig und gut geeignet

Der "in die Jahre gekommene Kleinwagen" der Familie, mit dem ein behindertengerechter Transport von Julian ohnehin nicht möglich war, hat kürzlich einen heftigen Motorschaden erlitten, so dass eine erneute Reparatur allein schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Betracht kam. Deshalb benötigte die Familie dringend ein anderes Fahrzeug, einen Kombi, welcher vom Innenraum her deutlich größer und insgesamt für die Zwecke der Familie besser geeignet ist. Das insoweit erforderliche Geld konnte die Familie jedoch aus eigenen Mitteln nicht aufbringen, obwohl sie seit längerer Zeit "eisern" und unter großen persönlichen Entbehrungen für ihr "Wunschfahrzeug" mit ausreichendem Platzangebot sparte.

In ihrer schwierigen Lebenssituation hat die sympathische Familie deshalb einen Weg gewählt, der ihr nicht leicht gefallen ist und Überwindung kostete. Mit der herzlichen Bitte um finanzielle Unterstützung wandte sie sich an unseren gemeinnützigen Schutzengelverein. Wie sich schnell zeigte, war dies der zielführende Weg. Denn mit unserer finanziellen Unterstützung in Höhe von 4.900 Euro durften wir "hautnah" miterleben, wie sich der Herzenswunsch der Familie im Februar 2018 mit einem sehr gepflegten Gebrauchtwagen "Skoda Fabia Kombi" mit Jahresgarantie erfüllte. In Anbetracht der familiären Gesamtsituation war es uns dabei ein besonderes Anliegen, Julian und seiner sympathischen Familie schnell und unbürokratisch zu ihrem neuen "Gebrauchten" und damit zu einer deutlichen Verbesserung der für sie so wichtigen Mobilität zu verhelfen. Mit unserer Spende konnte ein wichtiger Beitrag zur kürzlich erfolgten Fahrzeugübergabe an Julians Familie geleistet und deren Lebensqualität entscheidend verbessert werden. Jetzt ist  Julians Teilhabe am öffentlichen Leben endlich wieder gewährleistet.

Wir freuen uns, dass wir Familie K. behilflich sein konnten, ihre ohnehin schwierige Lebenssituation wenigstens ein bisschen zu verbessern. Für die Zukunft wünschen wir dem kleinen Julian sowie seiner netten Familie alles Gute. Selbstverständlich werden wir die liebenswerte Familie weiterhin begleiten und jederzeit gerne unterstützen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.


Behindertengerechten Fahrzeugumbau für 6jährigen Lukas F. aus Dellfeld mit 5.000 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt den 6jährigen Lukas mit seinen Eltern Stefanie und Sascha F. bei ihrer Ankunft am 08.02.2018 vor unserer Schutzengel-Geschäftsstelle in Blieskastel

A m 08.02.2018 hatten wir mit dem 6jährigen Lukas und seinen Eltern Stefanie und Sascha F. lieben Besuch in unserer Schutzengel-Geschäftsstelle. Zusammen mit seinen Geschwisterchen Leni (960 Gramm) und Silas (550 Gramm) kam Lukas im Januar 2012 als Drillingsfrühgeborener in der 27 SSW mit nur 860 Gramm Gewicht zur Welt. Als Folge eines medizinisch zwingend notwendigen Kaiserschnittes hatten alle drei Kinder einen ganz schweren Start ins Leben. Leider musste der kleine Silas, der nicht selbständig atmen konnte, nach mehreren Darmoperationen und einem komplizierten Eingriff am Herzen nach 8 Wochen als Sternenkind seinen Weg zu seinem Stern antreten. Glücklicherweise entwickelte sich Leni gut. Bei Lukas, der wegen unreifer Lunge maschinell beatmet werden musste, kam es am 3. Lebenstag zu einer schweren Hirnblutung mit Hirndrucksymptomatik. Nur durch eine sofortige Operation am Kopf konnte der Junge überleben. Hinzu kam ein schweres Lungenproblem, das weitere erhebliche gesundheitliche Probleme bereitete. Doch Lukas kämpfte tapfer, wollte leben. Nach endlos langen 5 Monaten Krankenhausaufenthalt durfte der kleine Kämpfer, der zu 100 Prozent mehrfach schwerstbehindert ist, endlich nach Hause. Leider sind die Folgen der Hirnblutung schwerwiegend, so dass Lukas sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird. Der Junge ist blind, kann weder frei sitzen, gehen, stehen, auch nicht krabbeln. Lukas, der viel Zeit im Rollstuhl verbringen muss, kann nicht selbständig trinken (Ernährungssonde) und nur pürierte Nahrung zu sich nehmen. Er wird monitorüberwacht und leidet täglich mehrfach an epileptischen Anfällen.

Seit einiger Zeit schon, insbesondere seit Lukas an Körpergröße und Gewicht zugenommen hat, ist der dringlichste Bedarf der sympathischen Familie ein behindertengerecht umgebautes, zweckmäßiges Fahrzeug mit Unterbodenlift, damit die so wichtige Mobilität für Lukas aufrechterhalten und etwas mehr an Lebensqualität für die ganze Familie ermöglicht werden kann. Denn nur mit einem geeigneten Auto, in dem der aufgeweckte Junge im Rollstuhl sitzend transportiert werden kann, sind Lukas medizinische und therapeutische Versorgung sowie die so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Mit eisernem Sparwillen haben es Lukas Eltern "gestemmt", die erheblichen Anschaffungskosten für einen Mercedes V-Klasse zusammen zu sparen, welcher von Größe und Raumvolumen her für die Aufnahme eines Rollstuhles und der gesamten Familie gut geeignet und zweckmäßig erschien. Doch die immensen Fahrzeug-Umbaukosten bei einer Spezialfirma in Höhe von über 15.000 Euro für den seitlichen Einbau eines Unterbodenliftes für den Rollstuhl, die kein sonstiger Kostenträger übernehmen wollte, waren ein weiteres großes finanzielles Problem für die Familie, die wegen der Behinderung ihres Sohnes bereits kostenintensive bauliche Maßnahmen an ihrem Wohnhaus durchführen musste und weitere anstehen hat.

Als wir von dem so wichtigen und nachvollziehbaren Herzensanliegen der Familie erfahren haben, wollten wir schnell und unbürokratisch helfen. Deshalb wurde der jungen Familie für den speziellen Fahrzeugumbau ein finanzieller Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro aus vorhandenen Spendengeldern gewährt.

Mit dem im Januar erfolgten Fahrzeugumbau ist der Transport von Lukas mit Rollstuhl im ohnehin schwierigen Alltag nun wesentlich erleichtert und die Familie dadurch vor allem erheblich mobiler geworden.

Bei Gelegenheit ihres Besuches in unserer Geschäftsstelle am 08.02.2018 bedankten sich Lukas Eltern herzlich für unsere Unterstützung. Wir freuen uns, dass wir "unseren kleinen Lukas" und seiner netten Familie wenigstens ein bisschen helfen konnten und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute sowie immer eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und gerne wieder unterstützen, wenn unsere Hilfe benötigt wird.


Schutzengel ermöglichen 15jähriger Ulrike W. ihre Teilnahme an den Special Olympics Deutschland in Kiel (14. bis 18.05.2018)

I m Dezember 2017 wandte sich Förderschulrektor Günter Hoff an unseren Verein und informierte darüber, dass die Förderschule geistige Entwicklung des Regionalverbandes Saarbrücken (Schule Winterbachsroth) mit einer Delegation von 15 Schülern an den Wettkämpfen von Special Olympics Deutschland vom 14. bis 18. Mai 2018 in Kiel teilnehmen will. Unter den gemeldeten Sportlern seien auch 4 Heimkinder, wobei das Heim aus finanziellen Gründen allerdings nur für drei Kinder die Kosten von jeweils 450 Euro pro Kind (Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Startgeld pp.) übernehmen kann. Hiervon ausgehend müsste die 15jährige Radsportlerin Ulrike W., die sich bereits so sehr auf die Wettkämpfe in Kiel freut, von der Teilnahme an den Spielen ausgeschlossen werden. Herr Hoff fragte deshalb an, ob unser Schutzengelverein evtl. die Kosten für Ulrike in Höhe von 450 Euro übernehmen bzw. sich daran beteiligen kann.

Natürlich hat uns der vorgetragene Sachverhalt tief berührt und von daher war es keine Frage, dass wir das vorgebrachte Anliegen "ohne wenn und aber" unterstützen. Uns allen ist klar, dass gerade dieser Wettkampf auch für Ulrike weitaus mehr als nur eine "Sportveranstaltung" ist. Denn die behinderten Sportler stehen im Mittelpunkt und prägen das Gesicht und die Stimmung der Spiele. Insbesondere für die zurückhaltende Ulrike, die seit dem allzu frühen Tod ihrer alleinerziehenden Mutter schon längere Zeit in einer Wohngruppe leben muss, ist die anstehende Reise in eine Großstadt und dazu noch ans Meer mit allen Vorbereitungen bereits ein herausragendes Ereignis und  Erlebnis und fördert insbesondere ihr nicht sehr ausgeprägtes Selbstwertgefühl und auch ihre Selbständigkeit.  Deshalb haben wir die 450 Euro-Kostenpauschlae für Ulrike gerne übernommen und dem Mädchen zusätzlich ein Taschengeld in Höhe von 50 Euro zur Verfügung gestellt.

Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Weil Sport verbindet, fit und gesund hält und vorliegend gerade für Menschen mit geistiger Behinderung die einmalige Möglichkeit geboten wird, im Wettkampfsport auf nationaler Ebene eine wichtige, sinnvolle und geschätzte Rolle zu spielen, hat unser Schutzengelverein das Anliegen der Förderschule Winterbachsroth gerne unterstützt und die 500 Euro für Ulrike bereits überwiesen.

Wir wünschen allen Athleten, insbesondere "unserer Ulrike" bei den Spielen von Special Olympics Deutschland eindrucksvolle und schöne Erfahrungen in Kiel sowie sportlichen Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen.


Delfintherapie für 11jährigen Jamie mit 1.500 Euro unterstützt

Das Foto zeigt, wieviel Freude Jamie bei seiner letztjährigen Therapie mit den Delfinen und den Betreuern hatte

Seit dem tragischen Krebstod seiner Ehefrau vor 5 Jahren steht Klaus Waller aus Schwarzenholz mit seinem 11jährigen Sohn Jamie alleine da. Neben all dem menschlichen Leid hat der tief berührende, schreckliche Schicksalschlag das gesamte Leben der kleinen Familie auf den Kopf gestellt. Unter dem Verlust seiner liebevollen Mama leidet besonders der im März 2006 als Frühchen geborene Jamie, bei dem schon in seinen ersten Lebensmonaten schwerwiegende, tiefgreifende Entwicklungsverzögerungen auftraten, u.a. in der Fein- und Grobmotorik sowie bei der Sprachentwicklung; so konnte Jamie mit drei Jahren weder "Mama“ noch „Papa" sagen. Erst nach zahlreichen Untersuchungen bei Ärzten und entsprechenden therapeutischen Maßnahmen wurde schließlich Ende 2008 das sog. "Kanner-Syndrom" (frühkindlicher Autismus) diagnosziert, ein schwerwiegendes, lebenslang andauerndes Krankheitsbild, das durch entsprechende Therapien durchaus zu verbessern, aber nicht zu heilen ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass nach dem Tod seiner Mama leider keine Verwandten für Jamies Betreuung und gesundheitliche Versorgung zur Verfügung standen, die Herrn Waller hätten entlasten können. Die prekäre Situation machte es erforderlich, dass Herr Waller seine Vollzeitbeschäftigung aufgeben musste, damit er sich umfassend und fürsorglich um seinen kranken Sohn kümmern kann. Zwar zeigte sein Arbeitgeber Verständnis für die familäre Notlage und Herr Waller konnte in seinem „alten“ Betrieb weiterarbeiten, allerdings situationsbedingt nur noch halbtags und nicht mehr in Führungsverantwortung. Infolge seines dadurch deutlich geringeren Einkommens und Wegfall des Lohnes seiner verstorbenen Ehefrau konnte die Darlehensrückzahlung an die Bank für das zuvor erworbene Eigenheim nicht mehr aufgebracht werden mit der Folge, dass das Haus mit erheblichem finanziellen Verlust verkauft und eine kleine Mietwohnung bezogen werden musste. Trotz des schrecklichen familiären Schicksales mit schlimmen Folgen hat sich Klaus Waller nie unterkriegen lassen. Aufoperfungsvoll kämpft er für seine Familie. Liebevoll, fürsorglich und unermüdlich versucht er mit allen zur Verfügung stehenden medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie speziellen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen eine stetige Verbesserung des Gesundheitszustandes seines schwerbehinderten Sohnes zu erreichen, der infolge seines frühkindlichen Autismus und damit einhergehender Entwicklungsstörungen erhebliche Auffälligkeiten in seinem Sozialverhalten, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seiner Kommunikation schlechthin zeigt. Ein großes Problemfeld in diesem Zusammenhang sind heftige Wutausbrüche und schlimme Aggressionen, die nicht nur beim Einkauf in Geschäften auftreten. Unterschiedlichste Therapien, darunter zwei von unserem Verein mit jeweils 1.500 Euro bezuschusste Delfintherapien in den Jahren 2016 und 2017, haben die Entwicklung von Jamie erfreulicherweise positiv beeinflusst und zeigen bemerkenswerte Fortschritte im Gesamtverhalten des Jungen. Sein Vater, dem keine Anstrengung zu groß und kein Weg zu weit ist, berichtet voller Stolz von "großartigen Fortschritten" bei Jamie, die er insbesondere den durchgeführten Delfintherapien zuschreibt: "Auch wenn dies nur kleine Fortschritte sein mögen, so bedeuten sie dennoch nicht unerhebliche Verbesserungen für Jamie und mich und sind eine deutliche Erleichterung im Alltag...".

Ein neues medizinisches Gutachten der Universitätsklinik des Saarlandes bestätigt diesen positiven Eindruck und unterstreicht, dass Jamie durch die speziellen Therapien mit Delfinen tatsächlich deutlich ruhiger und ausgeglichener in seinem Wesen geworden ist. Das Gutachten bestätigt, dass Jamie sich mittlerweile – was zuvor undenkbar war - schon eine gewisse Zeit mit Spielen am Tisch selbst beschäftigen kann und sein Wortschatz sich deutlich vergrößert hat; zunehmend nutzt er Sprache in adäquater Weise, um seine Bedürfnisse mitzuteilen. Von daher wäre es aus medizinischen Gründen wichtig, diese schöne Entwicklung durch Fortführung dieser speziellen Behandlung zu unterstützen.

Nachvollziehbar erhofft sich Klaus Waller durch eine weitere 5tägige Delfintherapie im Juni 2018 in Belek/Türkei vor allem eine nachhaltige Verbesserung des Sozialverhaltens bei Jamie. Über erfolgreiche neuartige, in zwischenmenschlichen Bereichen ablaufende heilende Methoden mit emotionalen Ansatzpunkten soll der Junge im Rahmen der Therapie mit Delfinen und speziell ausgebildeten Ärzten/Therapeuten über seine Gefühlsebene erlernen, noch mehr Geduld aufzubringen, negative Gefühle besser unter Kontrolle zu halten und seine Kommuniktionsfähigkeit weiter zu verbessern. Zur Wahrnehmung der rund 3.500 Euro kostenden Therapiemaßnahme, für die leider weder Krankenkassen noch sonstige Kostenträger aufkommen, fehlen der kleinen Familie indes noch 1.500 Euro, die sie aus eigenen Mitteln nicht aufbringen kann.

Deshalb werden wir "ohne wenn und aber" das Vorhaben von Familie Waller voller Zuversicht unterstützen und haben die noch offenen 1.500 Euro bereits auf das für Jamie bei "Kids and Dolfins GmbH" in 50127 Bergheim eingerichtete Spendenkonto überwiesen.

Wir wünschen Familie Waller für die Zukunft alles Gute, vor allem einen erfolgreichen Therapieverlauf in Belek mit weiteren gesundheitlichen Fortschritten für Jamie.

© 2013-2017 | Blieskasteler Freunde und Helfer - Schutzengel für Kinder e.V.

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