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Schutzengel für Kinder e.V.

Aktionen 2017...

Spezialnahrung im Wert von 500 Euro für Reinheimer Drillings-Frühchen gespendet

Die Drillings-Mädchen (von links nach rechts) Vivianna Indira, Lizianna Ilaria und Lorena Emma kamen am 07.04.2017 per Notkaiserschnitt zur Welt

D urch die Geburt ihrer süßen Drillings-Mädchen Vivianna Indira, Lizianna Ilaria und Lorena Emma am 07.04.2017 wurden die glücklichen Eltern Sylvia und Robert Morschett mit Töchterchen Alessia (2 Jahre) zur "Großfamilie". Die drei Babies, die nach erheblichen Schwangerschaftskomplikationen viel zu früh per Notkaiserschnitt in der Uniklinik Homburg zur Welt kamen, mussten mehrere Wochen als Frühchen mit lediglich 1155 g, 1320 g und 1660 g Körpergewicht auf der Frühgeborenenstation verbringen. Dort wurden sie mit modernster medizinischer Hilfe und spezieller Nahrung mit wesentlich mehr Kalorien liebevoll "aufgepäppelt", bevor sie vor einigen Wochen nacheinander als gesunde, entwicklungsfähige Kinder im elterlichen Wohnhaus in Gersheim-Reinheim einziehen durften. Klar, dass die aufgeweckten Kleinen das Leben von Familie Morschett völlig umgekrempelt haben und sie fast "rund-um-die-Uhr" auf Trab halten. Viele Anschaffungen sind nun größer und damit auch teurer als geplant. Dies gilt nicht nur für Kinderbettchen, Kinderwagen, Babyausstattung pp., sondern auch für die Babynahrung. So benötigen die Drillingsmädchen anstelle handelsüblicher Babynahrung eine spezielle Nahrung mit wesentlich mehr Kalorien, Eiweiß, Kalzium, Phosphor usw., damit sich die Frühchen weiterhin gut entwickeln und ausreichend an Gewicht zunehmen.

Spendenübergabe bei Fam. Morschett mit (von links nach rechts) Vivianna Indira, Lizianna Ilaria und Lorena Emma im Liegebettchen sowie mit Mama Sylvia, Töchterchen Alessia und Papa Robert Morschett neben Klaus Port (links)

Gerne stellen wir hierfür einen finanziellen Beitrag in Höhe von 500 Euro zur Verfügung, den wir bei einem Besuch am 09.08.2017 im Hause Morschett in gemütlicher Kaffeerunde überreicht haben. Dabei durften wir uns davon überzeugen, wie gut sich die sympathische Familie trotz aller Herausforderungen auf die unerwartet neue Lebenssituation eingestellt hat und wie sie ihren zweifelsohne schwierigen Start als Großfamilie liebevoll und hochmotiviert meistert. Bei unserem Besuch entstand auch das schöne Foto mit (von links nach rechts) Vivianna Indira, Lizianna Ilaria und Lorena Emma im Liegebettchen sowie mit Mama Sylvia, Töchterchen Alessia und Papa Robert Morschett neben Klaus Port (links).

Wir hoffen, dass die aufgeweckten Drillings-Mädchen schnell an Gewicht zunehmen und sich weiterhin gut entwickeln. Der jungen Familie, bei der notwendigerweise in naher Zukunft ein größeres Familienauto und ein Anbau am Wohnhaus für Kinderzimmer auf der langen Wunschliste stehen, wünschen wir alles Glück der Welt und weiterhin viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.


Aktion Glücksrad-Drehen am Familientag beim Webenheimer Bauernfest erbringt Erlös in Höhe von 175,90 Euro

...trotz Regenwetters hatten wir unsere Glücksrad-Station am Familientag 2017 des Webenheimer Bauernfestes um 14.00 Uhr aufgebaut und freuten uns auf unsere Aktion...

T rotz widriger Witterungsverhältnisse mit vielen Regenschauern waren wir auch 2017 am Familientag des Webenheimer Bauernfestes (12. Juli) ab 14.30 Uhr wieder in zentraler Lage mitten im Festgelände mit unserer beliebten Glücksrad-Aktion präsent. Bei insgesamt sehr ungünstigem Wetter kamen über den Nachmittag nachvollziehbar deutlich weniger Besucher zum Festplatz. Ungeachtet dessen  fand unser unterhaltsames, spannendes Glücksrad-Drehen bei den Gästen große Resonanz und führte viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an unsere "Station", wo sich unsere Helfer Diana Eicher, Steffi Richter-Schneider, Heinz Braun sowie Michael und Klaus Port für unsere gute Sache engagierten. In unterhaltsamer Weise spielten wir dabei gegen "kleines Geld" die uns von Schaustellern und Standbetreibern zur Verfügung gestellten Freikarten für die Fahrgeschäfte sowie etliche Verzehrbons für Eis, Waffeln, Pizzateilchen, Getränke pp. aus. Zudem gab es viele weitere attraktive Gewinne. Weil jeder Dreh mit dem Glückrad mit einem schönen Gewinn belohnt wurde, ging kein Mitspieler - egal ob klein oder groß -  "leer" aus; vielmehr durften die Kinder meist ein Vielfaches ihres Einsatzes mitnehmen. Denn die Zufriedenheit unserer "Gäste" ist uns wichtig und hat mit Blick auf die Philosophie unseres sozialen Wirkens für schwerstkranke Kinder oberste Priorität. Strahlende Kinderaugen und erwartungsfrohe Gesichter waren deshalb der schönste Lohn für unser Team. Wir sind stolz darauf, an diesem schönen Nachmittag viele kleine (und auch große) Besucher glücklich gemacht zu haben.

...wir bedanken uns bei unserem Glücksrad-Team (Diana, Steffi, Heinz, Michael und Klaus) für den engagierten Einsatz und bei den kleinen und großen Gästen, die unsere Aktion an unserer Station unterstützt haben...

Natürlich wurden auch Informationen über unsere gemeinnützige Vereinsarbeit vermittelt. Einige Festbesucher ließen es sich nicht nehmen, unsere Hilfsaktion mit einer kleinen Geldspende zu unterstützen. Hierfür bedanken wir uns herzlich. Am Ende unserer Glücksrad-Aktion war der beachtliche Erlös von 175,90 Euro zusammen gekommen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Mitwirkenden und Unterstützern, insbesondere auch bei den großzügigen Schaustellern und Betreibern von Verkaufsständen auf dem Webenheimer Bauernfestplatz.


1.100 Teilnehmer beim 7. Blieskasteler Schutzengellauf am 24. Mai 2017 zugunsten von Aicha und Sebastian

7. Spendenlauf und herrliches Sommerwetter... da macht Laufen richtig Freude... kleine und große Läufer auf der Tartanbahn...

D ie bewegenden Schicksale der schwerstbehinderten 8jährigen Aicha aus Sulzbach und des schwerstbehinderten 20jährigen Sebastian aus Mandelbachtal standen im Mittelpunkt unseres 7. Spendenlaufes auf der Sportanlage des SC Blieskastel-Lautzkirchen. Mit dem Spendenerlös werden wir für die ständig auf den Rollstuhl angewiesenen Kinder jeweils ein neues behindertengerecht umgebautes Transportfahrzeug mit eingebauter Rollstuhlrampe bzw. geeigneter Transportliege im Heck anschaffen, damit den sympathischen Familien die Wahrnehmung notwendiger Arztbesuche und Therapien sowie die Teilhabe am öffentlichen Leben besser ermöglicht wird. Die speziellen Fahrzeuge sollen zur spürbaren Verbesserung der Lebensqualität beider Familien beitragen und ihren ohnehin schwierigen Alltag wenigstens etwas erleichtern. Beide Familien sind finanziell nicht in der Lage, die immensen Anschaffungskosten der Fahrzeuge von insgesamt ca. 75.000 Euro alleine zu "stemmen", zumal sonstige Kostenträger nicht zur Verfügung stehen.

Wie schon in den Vorjahren "rührten" wir über Wochen hinweg die "Werbetrommeln" bei Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Laufgruppen, Betrieben, Bankinstituten, Verwaltungen und Organisationen, aber auch bei Privatpersonen, und warben intensiv um Teilnahme am Spendenlauf sowie um Geldspenden für unsere Hilfsprojekte. Dankenswerterweise fanden sich wieder großzügige Sponsoren, die u. a. Gutscheine sowie Getränke, Obst, Kekse, selbst gebackene Kuchen, Müsliriegel, Salzgebäck pp. zur unentgeltlichen Verpflegung der Läufer zur Verfügung stellten.

Die Resonanz unserer Hilfsaktion war beeindruckend, denn am Veranstaltungstag schnürten von 08.00 bis 21.00 Uhr ca. 1.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer "von jung bis alt" ihr Laufschuhe für die gute Sache. Bei idealen Witterungsbedingungen legten zahlreiche Laufteams und Einzelläufer sowie Rollifahrer und Walker eindrucksvoll Runde um Runde auf der 400-Meter-Tartanbahn der herrlichen Sportanlage zurück, um Aicha und Sebastian zu helfen. Der jüngste Teilnehmer, der von seinem Vater im Kinderwagen geschoben wurde, war 2 Monate alt und der älteste Teilnehmer beeindruckende 89 Jahre. Besonderen Respekt und Anerkennung gab es für eine rührige Gruppe vom Blieskasteler Seniorenheim St. Joseph, die mit sechs Rollstuhlfahrern sowie Teilnehmern mit Rollatoren nebst Betreuern und Einrichtungsleiter mehrere Stadionrunden drehte. Eine größere Gruppe aus Mandelbachtal-Wittersheim mit Ortsvorsteher Wendelin Lonsdorf zeigte ein bemerkenswertes Engagement. Bei guter Stimmung und bestens motiviert drehten viele Menschen mit großen Herzen zahlreiche Runden für unsere Hilfsprojekte und demonstrierten damit "gelebte Solidarität". Rundenzeiten spielten keine Rolle, vielmehr stand alleine der "Gedanke zu helfen" im Vordergrund, ganz im Sinne unserer Philosophie "Laufend Helfen - Helfen macht Spaß". Natürlich erhielt jeder Teilnehmer "seine persönliche Schutzengel-Urkunde", auf welcher die gelaufene Rundenzahl bestätigt wurde.

hier wird nochmals richtig Tempo gemacht... links ein Rollifahrer der Homburger Schule 'Am Webersberg'

Besonders schön ist, dass die Resonanz nicht nur bei den "Blieskastelern" überwältigend war, sondern weit darüber hinaus. Erfreulicher Weise reisten Läuferinnen und Läufer aus Merchweiler, Neunkirchen, St. Ingbert, Elversberg, Bexbach, Homburg, Kirkel, Mandelbachtal, Ensheim, Hornbach und Saarbrücken an und unterstützten damit eindrucksvoll unsere Aktion. Wieder zeigte sich, wie sehr menschliche Schicksale, gerade von Kindern, die Menschen berühren und wie groß deren Bereitschaft zur Hilfe ist. Fast den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb nicht nur auf der Tartanbahn, so dass sich die Veranstaltung dank des tollen Zuspruchs und der engagierten Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer des Schutzengelvereins und des SC Blieskastel-Lautzkirchen zu einem richtig schönen Event entwickelte. Dabei kam die Geselligkeit nicht zu kurz, zumal für das leibliche Wohl bestens gesorgt war und Bernd Ley sowie "Walter" von Radio Melodie mit interessanten Beiträgen und flotter Musik für gute Unterhaltung sorgten. Auch die Reinheimer Saxophon-Künstlerin Celia Baron trat ohne Gage auf.

Als Zeichen der Wertschätzung unserer gemeinnützigen Vereinsarbeit waren Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Saarlandes, Anke Rehlinger, mit stattlichen Spenden nach Blieskastel gekommen. Neben weiteren prominenten Gästen konnten wir die Blieskasteler CDU-Landtagsabgeordnete Jutta Schmitt-Lang, den SPD-Bundestagskandidaten Esra Limbacher mit einem Laufteam sowie Bürgermeister Alexander Rubeck aus Gersheim begrüßen.

Als Veranstalter bedanken wir uns herzlich bei den Blieskasteler Schulen und Kindertagesstätten sowie allen teilnehmenden Läuferinnen und Läufern aus "nah und fern". Von den zahlreichen Laufteams seien stellvertretend für alle genannt: TTC Lautzkirchen, DLRG Blieskastel, Kreissparkasse Saarpfalz, Stadtwerke Bliestal und St. Ingbert, SPD-Saarpfalz, CDU-Blieskastel, "Saarfpalz-Runners" (Landrat Dr. Gallo), Betriebssportgruppe Stadt Homburg, Grojos Elversberg, FC Viktoria St. Ingbert 09, LLG Wustweiler und Walkerfrauen Hornbach. Wir bedanken uns herzlich bei allen Laufgruppen/Lauftreffs unterschiedlichster Gruppierungen, lokalen Geldinstituten, Firmen und Betrieben sowie insbesondere beim SC Blieskastel-Lautzkirchen (sowohl für die unentgeltlich zur Verfügung gestellte Anlage als auch für die erstklassige Bewirtung), dem DRK Ortsverein Blieskastel-Mitte, Radio Melodie (Bernd Ley und "Walter"), dem Bauhof der Stadt Blieskastel, unseren zahlreichen engagierten und hoch motivierten Helferinnen und Helfern sowie den lokalen Medien für die positive Berichterstattung. Vielen herzlichen Dank unseren großzügigen Sponsoren und Gönnern!

Am Ende eines erfolgreichen Tages konnte zufrieden das Fazit gezogen werden, dass der 7. Spendenlauf eine tolle Veranstaltung war und das gesteckte Ziel erreicht wurde. Zwar wird es noch Wochen dauern, bis alle Läuferinnen und Läufer ihre Sponsorengelder eingesammelt haben und endgültig der Gesamterlös feststeht. Doch mit Blick auf die bereits eingegangenen Spendengelder dürfen wir zuversichtlich sein, eine Spendensumme jenseits von 20.000 Euro plus X zu erreichen. Selbstverständlich werden wir über das Gesamtergebnis und die Umsetzung unseres Hilfsprojektes nachberichten.

Nach dieser eindrucksvollen Hilfsaktion bleiben uns der Dank und die Gewissheit, dass Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit unserer Mitmenschen bemerkenswert und beispielgebend sind. Mit großem Respekt sprechen wir als Veranstalter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ALLEN, die, in welcher Weise auch immer, zum Gelingen unseres 7. Blieskasteler Schutzengellaufes mit beigetragen haben, unseren herzlichen Dank und unsere Anerkennung aus.

Wir sind beeindruckt von soviel gelebter Solidarität und dankbar für die großartige Unterstützung vieler Menschen mit großen Herzen, die wir erfahren durften. Erneut hat sich gezeigt, zu welchen großartigen Leistungen wir fähig und imstande sind, wenn wir gemeinsam als "ein großes Team" agieren.

Bilder der Veranstaltung...


Schwerstbehinderter Lars freut sich über neue Therapieschwimmhilfe für 457 Euro

der kleine Lars fühlt sich in 'seinem Element Wasser' mit seiner neuen Therapieschwimmhilfe sichtlich wohl

D er 5jährige Lars Prommersberger aus St. Ingbert-Rohrbach kam als Frühgeborener schwerbehindert zur Welt. Neben Tetraparese mit rechtsseitiger Betonung und erheblicher Bewegungseinschränkung leidet der Junge an Epilepsie. Lars ist nahezu blind und kann weder frei sitzen noch laufen; der aufgeweckte Junge, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, benötigt "rund-um-die-Uhr" die Pflege und Betreuung seiner Familie, die diese große Herausforderung und Aufgabe liebevoll und hoch motiviert täglich aufs Neue bewältigt.

Bereits im Jahr 2015 konnten wir die sympathische Familie Prommersberger unterstützen und ein wenig "Sonnenschein in ihren ohnehin schwierigen Alltag" bringen.  Damals war der dringlichste Bedarf zur Verbesserung ihrer Lebensqualität ein Senkrechtaufzug außen am Wohnanwesen über 3 Etagen. Dieses große Projekt, welches Lars die Teilhabe am öffentlichen Leben seit zwei Jahren wesentlich erleichtert, war wegen immenser Kosten in Höhe von fast 50.000 Euro - einschließlich notwendiger Abriss-, Erd-, Fundamentarbeiten - durch Familie Prommersberger aus eigenen Mitteln nicht zu realisieren. Deshalb hat unser Blieskasteler Schutzengelverein zu diesem Projekt Spendengeldern in Höhe von 40.833 Euro beigesteuert und damit die Gesamtfinanzierung der Anlage sichergestellt, die der gesamten Familie wertvolle Dienste leistet.

Im April 2017 bot sich unserem Verein die Möglichkeit, den fröhlichen und meist gut gelaunten Lars erneut zu unterstützen. Denn wir hatten erfahren, dass Lars sich über regelmäßige Besuche im Schwimmbad freut und dabei den Aufenthalt im Wasser sehr genießt. Indes wurde es für Familie Prommersberger bei den Schwimmbadbesuchen immer schwieriger, Lars  wegen seiner Größe und seines Gewichtes sicher und gefahrlos über Wasser zu halten. Aus dieser schwierigen Situation resultierte der Herzenswunsch nach einer speziellen, maßgeschneiderten Therapieschwimmweste für Lars, die insbesondere auch für Kinder ohne Kopf- und Rumpfkontrolle und sogar für Epileptiker zum sicheren Aufenthalt im Wasser sehr gut geeignet ist. Allerdings bezahlt die Krankenkasse diese besondere Therapieschwimmhilfe, die jeweils pesonenbezogen individuell angefertigt werden muss, nicht. Als wir von diesem Sachverhalt Kenntnis erlangten, war klar, dass wir Lars und seiner Familie ihren Herzenswunsch erfüllen. Innerhalb weniger Wochen wurde die spezielle Epilepsie-Schwimmweste nach Maß mit abtrennbarer Kopfstütze einschließlich extra Balancekissen für Kopf-Schulter für Rückenlage und dazu gehöriger Unterarm- und Unterschenkel-Manschetten bei einer Münchener Fachfirma zum Preis von 457 Euro beschafft.  Jetzt kann Lars, der es liebt im Wasser sein zu dürfen und "im nassen Element" sichtlich viel Freude und Wohlbehagen empfindet, seine so beliebten Schwimmbadbesuche wieder unbeschwert wahrnehmen und mit seinem neuen Hilfsmittel sicher und entspannt im Wasser liegen.

Wir hoffen, dass die neue Therapieschwimmweste optimale "Arbeit" leistet und wünschen Lars und seinen sympathischen Eltern weiterhin alles Gute, insbesondere auch viel Freude im Wasser.


Kauf eines behindertengerechten Auto für 10jährigen Lukas mit 2.000 Euro unterstützt

D er 10jähriger Lukas T. aus 66687 Wadern leidet an der schlimmen, unheilbaren Krankheit "muskeldystrophie Duchenne", die infolge des Muskelschwundes bereits zu schmerzhaften Fehlstellungen von Gelenken und Knochenverformungen sowie weiteren schwersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt hat. Die Selbständigkeit des freundlichen Jungen (Pflegestufe 4) ist dadurch erheblich eingeschränkt und er Bedarf einer intensiven Betreuung. Lukas kann infolge seiner Erkrankung nicht laufen und muss die meiste Zeit im Elektrorollstuhl verbringen, was die Mobilität der Familie insgesamt stark beeinträchtigt. Seit einiger Zeit ist deshalb der dringlichste Bedarf der sympathischen  Familie ein behindertengerecht umgebautes, zweckmäßiges Fahrzeug mit Rollstuhlrampe, damit die so wichtige Mobilität für Lukas aufrecht erhalten und wenigstens ein Stück Lebensqualität für die ganze Familie ermöglicht wird. Nur mit einem geeigneten Auto, in dem der Junge im Rollstuhl sitzend transportiert werden kann, sind dessen medizinische und therapeutische Versorgung sowie seine so wichtige Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Unter persönlichen Entbehrungen ist es Lukas Eltern gelungen, die erheblichen Anschaffungskosten für einen gebrauchten VW-Caddy Maxi, welcher von seiner Größe und vom notwendigen Raumvolumen her für die Aufnahme eines E-Rollstuhles gut geeignet erschien, weitgehend aus Eigenmitteln zusammen zu sparen.  Doch trotz eisernem Sparwillen für das benötigte, zweckmäßige Fahrzeug fehlte zum Fahrzeugkauf noch eine Summe von 2.000 Euro. Als wir von dem so wichtigen Herzensanliegen der Familie Kenntnis erlangten, stand sofort fest, dass wir auch hier schnell und unbürokratisch helfen und der jungen Familie die noch fehlenden 2.000 Euro für den so wichtigen Fahrzeugkauf "ohne wenn und aber" zur Verfügung stellen. So konnte der lang gehegte Herzenswunsch der Familie endlich in Erfüllung gehen.

Wir freuen uns, dass wir Lukas und seiner Familie helfen konnten und wünschen für die Zukunft alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und unterstützen, wenn Hilfe benötigt wird.


Herzenswunsch der 7jährigen Hannah H. aus Püttlingen ging in Erfüllung

Hannah freut sich riesig, dass sie mit ihrer Mama Kerstin auf dem neuen Therapie-Doppel-Dreirad die Umgegend erkunden kann

E nde März 2017 konnten wir mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro mit dazu beitragen, dass ein lang gehegter Herzenswunsch der kleinen Hannah und ihrer Familie in Erfüllung ging. Die liebenswerte Hannah, die mit ihrer älteren Schwester und ihren Eltern in Püttlingen wohnt, kam mit einem seltenen Gendefekt zur Welt, der Sotos Syndrom Typ 2 genannt wird. Das Mädchen ist geistig und körperlich behindert, hat zudem eine Sehbehinderung und leidet an Epilepsie. Aufgrund ihres krankheitsbedingten schnellen Wachstums hat Hannah einen sehr schwachen Muskeltonus und ermüdet sehr schnell. Leider ist das freundliche Kind infolge seiner Behinderung nicht in der Lage, das Radfahren auf einem normalen Fahrrad mit Sattel zu erlernen und eigenständig Rad zu fahren. Doch gerade Fahrrad zu fahren wünschte sich Hannah so sehr. Die einzige Möglichkeit ihrer Tochter diesen Herzenswunsch doch erfüllen zu können, bestand in der Anschaffung eines speziellen Therapie-Doppel-Dreirades, auf dem Hannah gemeinsam mit Mama oder Papa nach Herzenslust Fahrrad fahren kann. Doch Hannahs Eltern waren finanziell nicht in der Lage, die immensen Kosten für ein solches, spezielles Therapie-Fahrrad alleine aufzubringen.

Als die Blieskasteler Schutzengel eher zufällig von diesem traurigen Lebenssachverhalt Kenntnis erlangten, war sofort klar, dass Hannah geholfen und eine schnelle und unbürokratische Lösung gefunden werden muss. Nach Kontaktaufnahme mit der Familie, Ansprache und Einbeziehung weiterer potentieller Spender und einer beachtlichen 3.000 Euro-Spende der Blieskasteler Schutzengel konnte innerhalb relativ kurzer Zeit die Finanzierung des speziellen Therapie-Doppel-Dreirades komplett sichergestellt und dessen Anschaffung auf den Weg gebracht werden. Am 29.03.2017 war es dann endlich soweit! Hannahs Augen strahlten und sie freute sich riesig, als die Firma Draisin GmbH aus 77855 Achern das so lange ersehnte blau-weiße Therapie-Doppel-Dreirad "Twister" mit bei Bedarf zuschaltbarem Elektroantrieb am Wohnhaus in Püttlingen anlieferte. Mit großer Begeisterung nahm Hannah ihr neues Tandemfahrrad sofort an und fährt seither sehr gerne damit.

Wir wünschen dem Mädchen und seiner Familie viel Freude mit dem neuen Fahrrad und allzeit eine gute Fahrt.


Behindertengerechten Fahrzeugumbau für die 4jährige Magdalene mit 3.908 Euro bezuschusst

Das Foto zeigt den neuen, behindertengerecht mit Rollstuhlrampe umgebauten VW Caddy Maxi, der nunmehr der kleinen Magdalene und ihrer Familie wertvolle Dienste leistet

I nfolge schwerer Komplikationen bei ihrer Geburt im Juli 2012 ist die heute vierjährige Magdalene zu 100 Prozent schwerstbehindert. Das mit seinen sympathischen Eltern und ihrem jüngeren Brüderchen in Homburg wohnende Mädchen musste in seinem bisherigen Leben "schon viel durchmachen" und einige längere Aufenthalte in Kliniken verbringen. Magdalene leidet u. a. an dyskinetischer Zerebralparese mit ausgeprägtem Entwicklungsrückstand, an Epilepsie sowie an erheblichen Einschlafstörungen. Das Kind bedarf einer "rund-um-die-Uhr-Betreuung" und muss regelmäßig zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden. Magdalene wird mittels einer PEG-Sonde mit Nahrung versorgt und kann weder sprechen, sitzen noch laufen. Voraussichtlich wird sie viel Zeit im Rollstuhl verbringen müssen und lebenslang auf Hilfe angewiesen sein.

Seit einiger Zeit ist der dringlichste Bedarf der vierköpfigen Familie ein behindertengerecht umgebautes, zweckmäßiges Fahrzeug mit Rollstuhlrampe, damit die so wichtige Mobilität für Magdalene aufrecht erhalten und wenigstens ein Stück Lebensqualität für die ganze Familie ermöglicht wird. Nur mit einem geeigneten Auto, in dem das Mädchen im Rollstuhl sitzend transportiert werden kann, sind Magdalenes medizinische und therapeutische Versorgung sowie ihre Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen, wozu selbstverständlich auch Familienausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden gehören.

Unter persönlichen Entbehrungen ist es Magdalenes Eltern mit eisernem Sparwillen gelungen, die erheblichen Anschaffungskosten für einen neuen VW-Caddy Maxi zusammen zu sparen, welcher von Größe und Raumvolumen her für die Aufnahme eines Rollstuhles gut geeignet und zweckmäßig erschien. Doch ein weiteres riesiges finanzielles Problem waren die beträchtlichen Fahrzeug-Umbaukosten in Höhe von über 7.800 Euro.

Als wir von dem so wichtigen Herzensanliegen der Familie Kenntnis erlangt haben, war sofort klar, dass wir auch hier schnell und unbürokratisch helfen und der jungen Familie die noch fehlenden 3.908 Euro für den Umbau mit Rollstuhlrampe "ohne wenn und aber" zur Verfügung stellen.

Als nun Anfang März 2017 der neue, behindertengerecht umgebaute VW Caddy Maxi ausgeliefert wurde, konnte endlich der lang gehegte Herzenswunsch der Familie in Erfüllung gehen.

Wir freuen uns, dass wir der kleinen Magdalene und ihrer Familie helfen konnten und wünschen für die Zukunft alles Gute sowie stets eine angenehme, unfallfreie Fahrt. Selbstverständlich werden wir die Familie weiterhin begleiten und unterstützen, wenn Hilfe benötigt wird.


2.400 Euro-Spende ermöglicht Fahrzeug-Neuanschaffung für den 7jährigen schwerstbehinderten Justin

Das Foto zeigt das Heck des neuen Citroen Berlingo mit Rollstuhlrampe bei Auslieferung im Autohaus Deckert in Blieskastel-Aßweiler

D as bewegende Schicksal des 7jährigen Justin H. aus Pirmasens, der im Juli 2009 in Pirmasens zu 100 Prozent körperlich und geistig schwerbehindert zur Welt gekommen ist und einer "Rund-um-die-Uhr-Betreuung" bedarf, berührt uns sehr. Denn infolge seiner Krankheit kann Justin weder alleine sitzen, stehen noch greifen und seine Ernährung muss ausschließlich über eine PEG-Sonde erfolgen. Die meiste Zeit verbringt der kleine Junge liegend in seinem Pflegebett oder in seinem Rollstuhl. Doch damit nicht genug! Eine besondere Tragik besteht zusätzlich darin, dass Justins Mutter und auch deren Mutter es von Anfang an strikt abgelehnt haben, sich um ihren schwerstbehinderten Sohn bzw. Enkel zu kümmern. In dieser dramatischen Situation erklärten sich die Eltern des Kindesvaters "ohne wenn und aber" bereit, sich um das Wohl von Justin zu kümmern. Obwohl dadurch "von heute auf morgen" der Alltag von Familie H. völlig auf den Kopf gestellt war, wurde ihr Enkelkind Justin liebevoll in ihrem Haushalt aufgenommen. Wie selbstverständlich sorgen sich Oma und Opa rührend und das Wohlergehen von Justin, wobei ihnen keine Mühe zu groß und kein Weg zu weit ist, um ihrem Enkelkind eine optimale Betreuung und Versorgung zukommen zu lassen. Sogar das Sorgerecht wurde Familie H. nach Antragstellung zugesprochen.

Justin im Rolli vor dem neuen Fahrzeug am Wohnhaus von Familie H. in Pirmasens

Wegen seiner Schwerbehinderung muss der Junge von seinen Großeltern regelmäßig zu Arztbesuchen und speziellen Therapien gefahren werden. Gleichermaßen wichtig ist für Justin die Teilhabe am öffentlichen Leben, denn er liebt es mit seinen Großeltern Einkäufe zu machen, Verwandte, Freunde und Bekannte zu besuchen und sonstige Unternehmungen zu machen. Dies setzt eine hohe Mobilität voraus, die jedoch nur mit geeignetem, behindertengerecht mit Rollstuhlrampe umgebauten Pkw zu gewährleisten ist. Denn Justin ist inzwischen körperlich gewachsen und hat an Gewicht zugenommen mit der Folge, dass seine "gesundheitlich angeschlagenen" Großeltern ihn kaum noch anheben bzw. tragen können. Dringend wurde deshalb ein behindertengerechtes Fahrzeug benötigt, in welchem der Junge im Rollstuhl sitzend transportiert werden kann. Ohnehin war der "in die Jahre gekommene" und nicht behindertengerechte Pkw von Familie H. reparaturanfällig geworden und verursachte ständig hohe Instandsetzungskosten. In dieser misslichen Situation erschien die Anschaffung eines Fahrzeuges mit Rollstuhlrampe im Heck sinnvoll und dringend erforderlich. Allerdings konnte die erhebliche finanzielle Belastung von über 24.000 Euro für einen neuen Citroen Berlingo einschließlich erforderlicher Umbaumaßnahmen von der sympathischen Kleinfamilie nicht alleine getragen werden.

Erfreulicherweise führte ein Spendenaufruf dazu, dass Familie H. unter Einbeziehung angesparter Eigenmittel "nur" noch 2.400 Euro für die so wichtige Fahrzeuganschaffung fehlten. Natürlich steuerten wir Schutzengel den noch offenen Betrag gerne bei und überwiesen das Geld unmittelbar an das Autohaus Deckert. Am 30.01.2017 ging endlich der lang gehegte Herzenswunsch der sympathischen Familie in Erfüllung. Bei der Spendenübergabe im Autohaus Deckert in Blieskastel-Aßweiler, bei der Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugbrief des neuen Citroen Berlingo überreicht wurden, rief Vereinsvorsitzender Port nochmals die Chronologie dieser bemerkenswerten Hilfsaktion in Erinnerung und bedankte sich herzlich bei allen, die mit dazu beigetragen haben, Familie H. aus Pirmasens zu ihrem Wunschfahrzeug zu verhelfen. Neben seinen Vorstands- und Vereinsmitgliedern dankte Port insbesondere Verantwortlichen des Autohauses Deckert für die professionell vorbereitete Fahrzeugübergabe sowie die kompetente und großzügige Beratung und Unterstützung bei dieser, aber auch bereits erfolgten Fahrzeugübergaben an Familien mit schwerstbehinderten Kindern in unserer Region.


Johannas zweite Delfintherapie in Curacao mit 2.000 Euro-Spende unterstützt

Am 17.02.2017 hatten wir mit der kleinen Johanna und Mama Simone (rechts) lieben Besuch in unserer Geschäftsstelle; links im Bild unser Vorstandsmitglied Diana Eicher

A m 17. Februar 2017 hatten wir mit der kleinen Johanna und ihrer Mama Simone Laufer lieben Besuch in unserer Schutzengel-Geschäftsstelle. Die achtjährige Johanna kam im Oktober 2008 nach einer unkomplizierten Schwangerschaft mit einer schweren Hirnfehlbildung zur Welt. Sie kann nicht sitzen, krabbeln oder laufen und auch das greifen klappt nicht immer, wie sie es gerne möchte. Leider kann sie auch nicht sprechen. Johanna ist trotz ihrer Behinderung ein fröhliches, liebenswertes Mädchen mit ganz viel Charme und einem bezaubernden Lächeln; sie versteht es hervorragend, ihre Mama Simone ständig "um den Finger zu wickeln".

Wie Johannas Mama unseren Vorstandsmitgliedern Klaus Port und Diana Eicher in gemütlicher Kaffeerunde schilderte, war sie, um ihrem Kind vielleicht eine Tür in unsere Welt zu öffnen, im Frühjahr 2015 zu einer zweiwöchigen Delfintherapie auf der niederländischen Karibikinsel Curacao. Wenngleich keine Wunder zu erwarten waren, wurde mit der Therapie die Hoffnung verbunden, die Kommunikationsfähigkeit von Johanna zu verbessern und ihr wenigstens die Chance auf ein mehr selbstbestimmtes Leben zu geben. Die Finanzierung der kostenintensiven Therapie, deren Kosten weder von der Krankenkasse noch von sonstigen Kostenträgern übernommen werden, erfolgte sowohl durch viel Eigeninitiative der Familie (Verkauf von selbst gebasteltem Schmuck pp.) als auch durch Bereitstellung von Spendengeldern. Erfreulicherweise hat die Delfintherapie 2015 für Johanna bereits vor Ort kleine Fortschritte gebracht. Doch nach 6 Wochen machte sie plötzlich zuhause ganz unerwartet weitere großartige Fortschritte und konnte u. a. von heute auf morgen abends alleine einschlafen, was zuvor unmöglich war. Alleine dieser Fortschritt bedeutet eine unglaubliche Erleichterung und Verbesserung der Lebensqualität für die ganze Familie.. Seit der Therapie 2015 sind Johannas Hände, die sie zuvor meistens zur Faust geschlossen hatte, fast immer geöffnet und die Arme streckt sie wie selbstverständlich und versucht alles Mögliche zu greifen. Johanna ist seither viel offener geworden, nimmt ihren Körper viel mehr wahr und ist als kleine eigenständige Persönlichkeit erwachsener geworden. Auch Ärzte und Therapeuten sind sich infolge spürbarer Entwicklungsfortschritte durch die Delfintherapie 2015 einig, dass Johanna von der Maßnahme gesundheitlich sehr profitiert hat und empfehlen eine weitere Delfintherapie.

Natürlich ist dies nachvollziehbar auch der Herzenswunsch von Johannas Eltern, denen keine Mühe zu groß und kein Weg zu weit ist, um ihrer Tochter jedwede Hilfe und Unterstützung angedeihen zu lassen. Gerade weil Johannas erste Therapie zahlreiche Behinderungen gelindert und wirklich bemerkenswerte gesundheitliche Fortschritte gebracht hat, ist für die Zeit vom 24.07. bis 04.08.2017 eine zweite Delfintherapie in Curacao geplant. Klar, dass wir Schutzengel diese Maßnahme gerne mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützen und der "kleinen Prinzessin" von Herzen weitere gesundheitliche Fortschritte wünschen. Als Johannas Mama bei ihrem Besuch in unserer Geschäftsstelle die Namen "ihres Delfines PAPITO" und "ihrer Therapeutin Bibi" nannte, strahlte Johanna bereits voller Vorfreude übers ganze Gesicht. Simone Laufer bedankte sich bei der Gelegenheit auch nochmals für das spezielle Galileo-Trainingsgerät (Basc Type 0504 Base Unit) der Firma Nova Tex Medical, welches wir Schutzengel im Herbst 2015 zum Preis von 3.060 Euro für Johanna angeschafft hatten und welches nach wie vor hervorragende Dienste leistet. Regelmäßiges tägliches Training auf dem Gerät führte bei dem Mädchen nämlich dazu, dass sich die gesamte Muskulatur deutlich lockerte und aufbaute, was ingesamt zu einer erheblichen Verbesserung ihres körperlichen Gesamtzustandes führte.

Wir wünschen Johanna und ihrer Familie von Herzen weiterhin nur das Beste und einen wunderschönen, erfolgreichen Therapieverlauf in Curacao. Selbstverständlich werden wir Familie Laufer weiterhin begleiten und bei Bedarf jederzeit gerne unterstützen.


Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Homburg erneut mit 2.500 Euro für Klinikclown und Theaterpädagogik unterstützt

zum Foto (31. Mai 2016): Foto © R. KOOP (Bildrechte) - stehend v.l.n.r.: Andrea Eckert, Wendelinus Stiftung, St. Wendel; Denise Wenzler, Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum des Saarlandes; Rita Maoz, Projektgruppe Kinder und Jugendliche e. V., Homburg; Frauke Wittmer, Projektgruppe Kinder und Jugendliche e. V., Homburg; Klaus Port, Blieskasteler Schutzengelverein e. V.; Ingrid Kojan, Kinderhilfe Saar e. V.; Margarita v. Boch, Kinderhilfe Saar e. V.; Jörg Weiland, Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum des Saarlandes; Horst Schneider, Psychosoziale Projekte Saarpfalz, Homburg; knieend vorne: Henning Leidinger, Theaterpädagoge

W issenschaftlich ist belegt, dass Humor und Lachen beim Genesen von Krankheiten helfen. Deshalb sind Klinkclowns bei der Behandlung von kranken Kindern und Jugendlichen häufig anzutreffen und anerkannt erfolgreiche Heilungsbeschleuniger. Mit den Patientinnen und Patienten in Homburg arbeitet Diplom-Pädagoge Henning Leidinger alias Clown Lolek schon seit Jahren regelmäßig und erfolgreich. Die Theaterpädagogik ist in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Teil einer umfassenden, störungsspezifischen und multimodalen Therapie. Die Kunststücke, Zaubertricks, Jonglagen oder Balancetechniken, die die Kinder erlernen, eröffnen ihnen neue Kompetenzen und stärken nachhaltig Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Allerdings werden Klinikclowns nicht von Krankenkassen oder Kliniken finanziert. 13 Jahre lang bezahlte die Kinderhilfe Saar e. V. den Einsatz in der Homburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie komplett alleine. Jedoch war dieser enorme Mitteleinsatz für die Homburger Klinik leider nicht mehr aufzubringen, so dass ab dem Jahr 2016 zusätzliche Sponsoren gefunden werden mussten, um die jährlich benötigten 10.000 Euro für die Fortführung des so wichtigen Projektes zu requirieren. Mit Spendengeldern unseres Blieskasteler Schutzengelvereins in Höhe von 2.500 Euro im Jahr 2016 sowie weiteren Spenden der Wendelinus Stiftung Sankt Wendel, der Klinikseelsorge des Uniklinikums, dem Rotary Club Sankt Wendel Stadt und der "Projektgruppe Kinder und Jugendliche" des Vereins Psychosoziale Projekte Saarpfalz (PSP) e. V. aus Homburg war die Fortführung der Therapie im Jahr 2016 sichergestellt worden. Nun galt es als eine große Herausforderung für die Klinik, die notwendigen Gelder für das Jahr 2017 zusammen zu bringen.

Im Mai letzten Jahres konnen wir uns vor Ort (s. Foto) eingehend von der großen Bedeutung, der Sinnhaftigkeit und dem hohen Stellenwert der Theaterpädagogik für den Heilungsprozess der kleinen Patientinnen und Patienten im Alter von 6 bis 18 Jahren überzeugen. Neben einer umfassenden Information über Arbeitsweisen und besondere Problemstellungen bei der täglichen Arbeit innerhalb der Klinik durften wir im Rahmen eines interessanten Rundganges durch einzelne Fachabteilungen sogar wertvolle persönliche Eindrücke gewinnen. Aus voller Überzeugung unterstützen wir deshalb das schöne Projekt gerne wieder im Jahr 2017 mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro. Denn gerade die ausschließlich mit Spendengeldern finanzierte wöchentliche Klinikclown-Therapie ergänzt und unterstützt eine erfolgversprechende Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit schweren psychischen Störungen wie ADHS, Angst- oder Zwangsstörungen, Essstörungen, Psychosen oder Depressionen und ist deshalb aus unserer Sicht absolut förderungswürdig.


Mit Erlös des 6. Blieskasteler Schutzengellaufes behindertengerechten Umbau des Badezimmers für Noel komplett finanziert 

Der 11jährige Noel fühlt sich im neuen, auf seine individuellen Bedürfnisse eingerichteten Badezimmer sichtlich wohl

D er aufgeweckte Noel Welter aus Homburg-Schwarzenbach kam im August 2005 mit einer besonders schweren Form der sog. Glasknochenkrankheit (lat. Osteogenesis Imperfecta Typ 3) zur Welt. Bereits im Alter von 4 Jahren hat der sympathische Junge schon über 300 Knochen- und sogar einige Wirbelbrüche erleiden müssen, was auf Dauer eine immense Belastung und Herausforderung für die ganze Familie bedeutet. Die schlimme, mit vielen Schmerzen verbundene Erkrankung beruht auf einer genetischen Veränderung in einem der beiden für Knochenleim (Kollagen Typ I) kodierten Gene und einem Mangel an knochenaufbauenden Zellen. Die fehlende Knochenstabilität hat bei dem meist gut gelaunten Noel zu erheblichen Skelettdeformitäten geführt, so dass der tapfere Junge weder alleine gehen noch sitzen kann und dauerhaft auf den Rollstuhl sowie auf Hilfe Dritter angewiesen ist. Obwohl sein Aktionsradius und die ihm verbliebenen Freizeitmöglichkeiten krankheitsbedingt sehr stark eingeschränkt sind, schaut Noel zuversichtlich in die Zukunft und besucht gerne die Homburger Schule am Webersberg. Infolge einer Operation im September 2015 blieb Noels linkes Bein steif, wodurch die ohnehin schon schwierige Pflege noch erheblich erschwert wird. Nach 11 Jahren liebevoller, fürsorglicher Pflege schaffte es seine alleinerziehende Mama Evelyn, die aufgrund ihrer enormen körperlichen Belastung bereits einen Bandscheibenvorfall hatte und sich meist nur unter Schmerzen bücken kann, kaum noch, Noel im bisher nicht behindertengerechten Badezimmer zu duschen und hygienisch zu versorgen. Zunehmend fiel es ihr schwerer, Noels Körperpflege und -hygiene herkömmlich, also ohne behindertengerechte, zweckmäßige Einrichtung (u. a. befahrbare Dusche mit speziellen Armaturen und Ablage; seperate individuelle Wickelablage im Bad pp.) durchzuführen. Zur Gewährleistung der Noel so wohltuenden heißen Duschen, bei denen er richtig schön entspannen und die angenehme Wärme genießen kann, und seiner effizienten, gründlichen Körperhygiene war das dringlichste Bedürfnis der Familie deshalb der behindertengerechte Umbau des Badezimmers, um in dieser ohnehin schwierigen Lebenssituation eine spürbare Entlastung für die Familie zu erreichen. Jedoch konnte Frau Welter als alleinerziehende Mutter die erhebliche finanzielle Belastung dieser dringend notwendigen baulichen Maßnahme nicht alleine tragen. Als wir im April 2016 von Noels schwerem Schicksal und dem nachvollziehbaren Herzenswunsch seiner Mama Kenntnis erlangten, war sofort klar, dass wir das bewegende Kinderschicksal in den Mittelpunkt unseres Schutzengellaufes 2016 stellen, um mit Spendengeldern das behindertengerechte Bad zur Verbesserung der Lebensqualtität von Noel und seiner Familie zu finanzieren.

Bei der 'offiziellen Spendenübergabe' am 03.02.2017 zeigten sich Noel und unser Vorstandsmitglied Peter Geble mit dem gelungenen modernen Badezimmer sehr zufrieden

Mit über 1.200 Teilnehmern und einem beeindruckenden Spendenerlös von 35.000 Euro war unser Spendenlauf am 10. Mai 2016 wichtigster Meilenstein unserer Hilfsaktion, die wir nach Fertigstellung des neuen Bades am 3. Februar 2017 erfolgreich abschließen konnten! Endlich ging für Noel und seine Mama ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das für 25.685 Euro von Grund auf komplett neu installierte, behindertengerecht gebaute Badezimmer konnte durch unsere Vorstandsmitglieder Klaus Port und Peter Geble im Rahmen einer kleinen Feier "offiziell" übergeben werden. Neben seiner glücklichen Mama freute sich bei unserem Besuch insbesondere Noel sichtlich über "sein neues Bad" mit individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmter zweckmäßiger Einrichtung und raffinierten, einfallsreichen Details, die über die reine Körperpflege hinaus maßgeblich auch zur Erhaltung und Steigerung seines Wohlbefindens beitragen. Mit dem neuen Badezimmer geht eine deutliche Verbesserung der gesamten Lebensqualität für Noel und seine Mama einher, die dadurch wenigstens etwas Entlastung im ohnehin schweren Alltag erfahren. Das bei der Aktion für Noel gespendete, bisher noch nicht verbrauchte Spendengeld steht selbstverständlich für künftige Bedürfnisse des Jungen zur Verfügung und wird keinesfalls anderweitig verausgabt.

Wir wünschen Noel und seiner Familie von Herzen alles erdenklich Gute, vor allem dass sich der Gesundheitszustand des tapferen Jungen stabilisiert und er zuversichtlich in die Zukunft blicken kann. Abschließend bedanken wir uns nochmals sehr herzlich bei allen hochmotivierten Teilnehmern unseres 6. Schutzengellaufes, die mit beispielgebenden, vorbildlichen Engagement und dem überwältigen Spendenergebnis dieses Hilfsprojekt möglich gemacht haben.


Delfintherapie für 10jährigen Jamie mit 1.500 Euro unterstützt

Das Foto zeigt den 10jährigen Jamie Waller mit einem Therapeuten und einem Delfin im August 2016 in Kemer

S eit dem tragischen Krebstod seiner Ehefrau vor 4 Jahren steht Klaus Waller aus Schwarzenholz mit seinem 10jährigen Sohn Jamie, der am Kanner-Syndrom leidet, alleine da. Neben all dem menschlichen Leid hat der tief berührende, schwere Schicksalschlag die gesamte Lebensplanung der kleinen Familie auf den Kopf gestellt. Da weder Betreuung noch gesundheitliche Versorgung von Jamie von Verwandten übernommen werden können, musste Herr Waller, um sich um seinen kranken Sohn kümmern zu können, seine Vollzeitbeschäftigung aufgeben und kann nur noch halbtags arbeiten. Infolge seines dadurch deutlich geringeren Einkommens und durch Wegfall des Lohnes seiner verstorbenen Ehefrau konnte die Darlehensrückzahlung an die Bank für das gemeinsam erworbene Eigenheim nicht mehr aufgebracht werden, so dass das Haus mit erheblichem finanziellen Verlust wieder verkauft und eine kleine Mietwohnung bezogen werden musste. Trotz des schlimmen familiären Schicksales hat sich Klaus Waller nicht unterkriegen lassen. Liebevoll und fürsorglich versucht er mit allen zur Verfügung stehenden medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie speziellen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seines schwerbehinderten Sohnes zu erreichen, bei dem infolge eines frühkindlichen Autismus und damit einhergehender Entwicklungsstörungen erhebliche Auffälligkeiten in seinem Sozialverhalten, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seiner Kommunikation schlechthin bestehen. Mit dem Krankheitsbild einhergehend sind beispielsweise heftige Wutausbrüche und schlimme Aggressionen, die sich nicht nur beim Einkauf in Geschäften zeigen. Durch unterschiedlichste Therapien, darunter eine von uns mit 1.500 Euro bezuschusste Delfintherapie im August 2016, verläuft die Entwicklung von Jamie erfreulicherweise positiv. Sein Vater, dem keine Anstrengung zu groß und kein Weg zu weit ist, berichtete kürzlich voller Stolz über "großartige Fortschritte", die er insbesondere auch der letztjährigen Delfintherapie zuschreibt: "Es sind zwar nur kleine Fortschritte, aber dennoch bedeuten diese kleine Verbesserungen für Jamie und mich eine deutliche Erleichterung im Alltag...".

Das Ergebnis eines medizinischen Gutachtens Ende 2016 in der Universitätsklinik des Saarland bestätigt, dass Jamie tatsächlich deutlich ruhiger geworden ist und er sich schon eine gewisse Zeit mit Spielen am Tisch selbst beschäftigen kann; sein Wortschatz hat sich vergrößert und zunehmend nutzt er Sprache in adäquater Weise, um Bedürfnisse mitzuteilen. Diese Entwicklung gibt Zuversicht bei Fortführung der Behandlung.

Nachvollziehbar erhofft sich Klaus Waller durch eine nochmalige 5tägige Delfintherapie in Kemer/Türkei vor allem eine weitere Verbesserung des Sozialverhaltens bei Jamie. Über erfolgreiche neuartige, in zwischenmenschlichen Bereichen ablaufende heilende Methoden mit emotionalen Ansatzpunkten soll der Junge im Rahmen der Therapie mit Delfinen und speziell ausgebildeten Ärzten/Therapeuten über die Gefühlsebene erlernen, mehr Geduld aufzubringen, negative Gefühle besser unter Kontrolle zu halten und seine Kommuniktionsfähigkeit zu verbessern. Zur Wahrnehmung der rund 5.000 Euro kostenden Therapiemaßnahme, für die weder die Krankenkasse noch ein sonstiger Kostenträger aufkommt, fehlen der kleinen Familie noch 1.500 Euro, die sie aus eigenen Mitteln nicht aufbringen kann.

"Ohne wenn und aber" unterstützen wir das Vorhaben der Familie Waller und haben inzwischen die noch offenen 1.500 Euro auf das für Jamie bei "Kids and Dolfins GmbH" in 50127 Bergheim eingerichtete Spendenkonto überwiesen.

Wir wünschen Familie Waller für die Zukunft alles Gute, vor allem einen erfolgreichen Therapieverlauf und weitere gesundheitliche Fortschritte für Jamie.

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